In der Backstube oder auf der Theaterbühne

Inge Siems feiert ihr 25-Jähriges bei der Konditorei Erasmie

Inge Siems (l.) zusammen mit ihrer Chefin Sybille Jackl in der Backstube von Erasmie. - Foto: Niemann

Verden - Inge Siems feiert heute, 1. Dezember, ihr Arbeits-Jubiläum. Seit 25 Jahren ist die gelernte Konditorin aus Dörverden bei der Konditorei Erasmie in Verden beschäftigt. Inhaberin Sybille Jackl lobte in ihrer Ansprache ihre hervorragenden Leistungen und ihre Zuverlässigkeit. Und sie ließ die unvergleichliche Loyalität ihrer Angestellten hochleben.

In der Backstube der Konditorei Erasmie in Verden steht und „regiert“ seit 25 Jahren ohne Unterbrechung Inge Siems. Die Ausbildung zur Konditorin hat sie noch unter Günther Erasmie absolviert, sich dann aber zunächst auf eine mehrjährige berufliche „Wanderschaft“ auf die Insel Borkum und in die Schweiz begeben. „Dass sie dann in den Betrieb zurückgekommen ist, nenne ich Glück“, schmunzelt die Sybille Jackl, als sie zum Jubiläum gratulierte.

In der Backstube riecht es zurzeit nach Lebkuchen – süß, würzig, einfach köstlich, und Inge Siems arbeitet mittendrin. Sie liebt diesen Platz und sie liebt es, kreativ zu sein. Mit viel Geduld und Talent stellt sie die Dekorationen für die Torten her. Marzipanblüten und -figuren und natürlich besondere Thementorten mit Zuckerzierde. Diese Figuren und Formen aus Zucker haben es ihr angetan, erzählt Siems schmunzelnd. Und dass sie in der Backstube dafür auch viel experimentiere.

„Ich konnte ganz gut malen“

Kreativ betätigt hat sich die Dörverdenerin schon als Jugendliche gern. „Ich konnte ganz gut malen und hatte eine schöne Handschrift.“ Das sei auch ihrer Mutter aufgefallen, die ihr die Berufswahl quasi abgenommen habe. „Es wurde nicht lange gefragt, es wurde gemacht.“ Die filigrane Arbeit macht ihr auch nach so vielen Berufsjahren noch Spaß: Torten verzieren, Petits Fours mit kleinen Kunstwerken bemalen und vieles mehr. Doch nicht immer geht die Arbeit leicht von der Hand. „Der Beruf ist körperlich anstrengend. Sitzen kann man selten.“ Zudem werde noch vieles in Handarbeit erledigt. „Das braucht Kraft.“

Einen Ausgleich zu ihrem „oft anstrengenden Beruf“ findet Inge Siems im Theaterspielen, wozu sie zunächst ihre Mitgliedschaft in der Stedorfer Landjugend inspiriert hat. Inzwischen ist sie seit über 20 Jahren festes Ensemblemitglied der Stedorfer Theaterbühne, wo sie jährlich meist eine Hauptrolle in einem abendfüllenden Theaterstück spielt.  

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