Autohaus Eggers: Erweiterungsbau von Skoda Finkenberg gestern eingeweiht

„Die Autos rochen anders“

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Skoda-Gebietsleiter Kolja Eger (rechts) überreichte Susanne Eggers-Staiger das Bild eines roten Sportwagens, das im Erweiterungsbau einen Platz finden dürfte.

Verden - Das Thema Abgas vermieden einige Festredner, andere nicht. Angesichts der Probleme im VW-Konzern war den Gästen gestern Mittag bei der Einweihung der neuen Ausstellungshalle des Autohauses Eggers auch eher zum Feiern zumute. Skoda Finkenberg glänzt an der Max-Planck-Straße im neuen Outfit.

Autohaus-Chefin Susanne Eggers-Staiger begrüßte eine Reihe Gäste im Foyer des Erweiterungsbaus, dankte insbesondere den handwerklichen Firmen, aber auch den Mitarbeitern für ihre Tatkraft und Geduld. Schließlich sei der Umbau bei laufendem Werkstattbetrieb erfolgt. Manches Mal sei improvisiert worden, so Eggers-Staiger.

Die Geschäftsführerin erinnerte an die Anfänge von Skoda: „Nichts ist so beständig wie der Wandel.“ Damit meinte sie aber nicht nur die Anfänge in Tschechien Ende des 19. Jahrhunderts, sondern vor allem die Entwicklung des Autohauses am Finkenberg. 1905 sei das erste Auto vom Band gelaufen, der Name Skoda tauchte im Jahre 1925 zum erstenmal auf. 1991 sei Skoda als vierte Marke in die VW-Familie aufgenommen worden, sagte Eggers-Staiger in ihrer Begrüßung.

1992 habe es den ersten Schritt zur Entwicklung des Autohauses am Finkenberg gegeben. Was folgte, sei ein kontinuierlicher Aufwärtstrend gewesen. Ihre anfänglichen Bedenken („die Autos rochen anders, an die Geräusche musste man sich erst gewöhnen“) habe sie bald über Bord geworfen. Aus einer Gewöhnungsbedürftigkeit sei dank attraktiver Modelle eine Erfolgsstory geworden. In diesem Jahr habe das Autohaus Eggers 280 Skoda-Auslieferungen zu verzeichnen, freute sich Susanne Eggers-Staiger.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Anja König betonte, dass das Autohaus „ein Gewinn für uns alle“ sei. Mit der Erweiterung sei auch in die Stadt Verden investiert worden.

Das große Engagement des Autohauses Eggers für die Kreishandwerkerschaft unterstrich deren Vorstandsmitglied Diedrich Höyns. „Und das Schöne ist, dass eine solche Investition ohne Handwerker nicht möglich ist“, sagte der Redner.

Mit einem besonderen Bild als Geschenk wartete der Skoda-Gebietsleiter Vertrieb Region Nord, Kolja Eger, auf. Skoda sei die drittstärkste Marke in der Region, betonte der Autoexperte. Das Bild, das er Susanne Eggers-Staiger überreichte, zeigt einen flotten Oldtimer-Flitzer aus dem Skoda-Museum.

koy

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