Austausch, Wissenstransfer und Vernetzung: Verein für ein Kreativ-Zentrum formiert sich / Vorstand gewählt

Neues aus dem ehemaligen Gaswerk

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Olaf Wiese (adata), Claus von Cramer (startklar), Arne von Brill (freier Fotograf), Christina Hartmann (readymade Werbeagentur), Thomas Isselhard (oe-contur), Jürgen Doldasinski (Lebenshilfe Verden), Martin Drichel (readymade Werbeagentur), Jessica Coels (Druckpartner Coels).

Verden - Unternehmer aus der Werbe- und Druckbranche, Kreative, Software-Entwickler, Unternehmens- sowie Start-Up-Berater und starke Partner wie die Lebenshilfe Verden: Martin Drichel als Pate eines Kreativ-Zentrums für Verden hätte sich zu Beginn des Jahres kaum vorstellen können, mit welcher Dynamik sich sein Projekt entwickelt. Damals hatte er mit Mitarbeiterin Christina Hartmann die Idee als eines der Zukunftskonzepte für die Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt präsentiert. Am Donnerstag gründeten die neuen Partner einen Verein.

Ein fester Interessentenkreis aus dem Bereich der Kreativwirtschaft und Firmen, die junge Unternehmer auf dem Weg in die Selbständigkeit begleiten, hat sich mittlerweile zusammen gefunden. Als mögliches Zentrum haben sie das ehemalige Gaswerk am Allerufer 8 ins Auge gefasst. Die Konzeptidee hat die Gruppe bereits im Wirtschaftsministerium in Hannover vorgestellt und erste Kontakte für den weiteren Netzwerkaufbau über die Stadtgrenzen hinaus geknüpft.

Ein Berg von Arbeit wuchs heran, zuviel für einen Paten. Deshalb war die Vereinsgründung der nächste logische Schritt. Das „Netzwerk der Kreativ- und Innovationswirtschaft e.V.“ wurde in den Räumen der Werbeagentur readymade ins Leben gerufen.

Noch ist der Zusammenschluss nicht im Vereinsregister Walsrode eingetragen, aber die Gründungsversammlung hat schon einmal die Satzung verabschiedet. Als Zweck des Vereins steht da an erster Stelle, wie es der Name bereits verrät, der Aufbau eines Netzwerkes von Unternehmen, Start-Ups und Menschen, die in kreativen und innovativen Berufen arbeiten. Ein Zentrum soll entstehen, um vor Ort zu zeigen, dass auch jenseits der Großstädte innovative und kreative Menschen arbeiten.

Der Verein möchte den Austausch, Wissenstransfer und die Vernetzung der Akteure unterstützen und die Kompetenzen der Kreativ-Branche sichtbar machen. Christina Hartmann: „Die Berufsfelder, die zur Kreativ-Branche gehören, wurden auf einer Wirtschaftsministerkonferenz definiert. Dazu gehören nicht nur Designer, Werber, Architekten, Künstler und Musiker, sondern auch die Verlags-, Film- und Rundfunkwirtschaft, Journalisten, Kunstausstellungen, der Einzelhandel mit Kulturgütern und Softwarefirmen. Wir möchten aber auch offen für alle sein, die Neues ausprobieren, wissenshungrig und veränderungswillig sind.“

Auf der Gründungsversammlung wählten die frischgebackenen Mitglieder fünf aus ihren Reihen in den Vorstand. Schriftführer wurde Martin Drichel von der Werbeagentur readymade GmbH. Kassenwart wurde Olaf Wiese von der adata Software GmbH. Als weitere Vorstände wählten die Mitglieder Drichels Kollegin Christina Hartmann, Claus von Cramer von startklar und den freien Fotografen Arne von Brill. Alle Vorstandmitglieder sind gleichberechtigt und werden den Verein nach außen vertreten. Jessica Coels von Druckpartner Coels und Jürgen Doldasinski von der Lebenshilfe wurden als Kassenprüfer gewonnen.

Jetzt soll das Netzwerk ausgebaut und gestärkt werden, weitere Interessierte sind also immer willkommen. Mit Jahresbeginn soll eine Website mit mehr Informationen online geschaltet werden.

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