Ausschuss für Straßen und Stadtgrün ist einstimmig für die Umgestaltung

Parkpalette am Bahnhof

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So soll die Parkpalette in Split-Level-Bauweise aussehen.

Verden - Einstimmig votierten die Mitglieder im Ausschuss für Straßen und Stadtgrün für die überarbeiteten Pläne zur Umgestaltung des Bahnhofsumfelds. Größte Veränderung gegenüber den Entwürfen vom 16. September, ist die Parkpalette in Split-Level-Bauweise. Bei dieser Art entstehen bis zu 136 Parkplätze auf vier Halbetagen. Final müssen noch Verwaltungsausschuss und Stadtrat im November zustimmen.

Die beschlossene Entwurfsplanung wird dem Förderantrag bei der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) in Hannover zugrunde liegen. Laut der Verwaltung gab es ein Vorab-Gespräch bei der LNVG. Dort wurde besonders die Parkpalette begrüßt. Bis Mai muss der Förderantrag eingereicht sein. Wenn alles planmäßig läuft, trifft die LNVG Ende 2016 eine Aussage über die Förderhöhe und im Frühjahr 2017 soll der Bescheid vorliegen. Dann beginnen die Ausschreibungen.

Den Startschuss gaben die Ausschussmitglieder im Verdener Rathaus. Architekt Klaus Bockermann zeigten die Vorteile einer Parkpalette auf. Diese Variante bietet die größtmögliche Anzahl an Stellplätzen (136). Ein Parkplatz böte Fläche für 87 Autos. Auch könnten abschließbare Fahrradstellplätze und eine Toilette integriert werden. Eine Parkpalette wäre die teuerste Variante und würde geschätzt 1,6 Millionen Euro kosten.

Bei der Split-Level-Bauweise werden die Ebenen um die halbe Höhe versetzt angeordnet.

In der Diskussion lobten die Mitglieder den überarbeiteten Vorschlag. Durch die Halbetagen wirke das „Parkhaus“ nicht mächtig und passe sich der Gesamtoptik an. Kleiner Wermutstropfen: Die geplanten Bäume zwischen den Parkplätzen müssen weichen.

Eine neue Parkmöglichkeit müssen sich die Autofahrer an der Bahnhofstraße suchen. Nach den Planungen wird ein sogenannter Schutzstreifen für Radfahrer gebaut. Bürgermeister Lutz Brockmann schlug vor, die Parkmöglichkeiten an den Nebenstraßen zeitlich zu begrenzen. Aus den Reihen der Politiker kam der Vorschlag, in der Parkpalette Kundenstellplätze einzurichten. Diese werden laut Förderrichtlinien nicht bezuschusst.

Architekt Klaus Bockermann regte an, drei E-Bike-Ladestationen mit jeweils drei Fächern einzurichten. In einem Schließfach wird der Akku geladen. Pendler hätten so immer eine volle Batterie. In den Fächern wäre Platz für einen Helm und eine Regenjacke.

awt

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