Verdener Band Souly begeistert Publikum in der Stadthalle / Konzert auf höchstem Niveau

Ausgefeiltes Programm voller Energie

Beeindruckend: Clubatmosphäre mit Rieka Bente.

Verden - Sicher zählt das jährliche „große“ Konzert von Souly, dem vielseitigen Bandprojekt unter Leitung von Gert Alsleben, zu den musikalisch-kulturellen Höhepunkten in der musikverwöhnten Region. Und so war die Verdener Stadthalle auch fast komplett gefüllt, als am Sonnabend auf Einladung des Vereins Verdener Kulturflügel Souly die Bühne betrat.

Vor der imposanten Kulisse gaben Chorsänger, Solisten und Instrumentalisten alles und wurden am Ende – nach fünf Zugaben – mit Standing Ovations und minutenlangem Beifall von den teils verzückt tanzenden Fans belohnt.

„Coming home“ – unter diesem Motto hatte Souly zum Konzert gebeten. Diesmal waren alle vier Teilgruppen des Bandprojekts mit von der Partie, die mit einem rundum professionell arrangierten und gestalteten Programm für jedes Alter und für unterschiedliche Musikgeschmäcker begeisterten. Und wer die Auftritte der Projektband in den vergangenen Jahren mitverfolgt hat, der bemerkte schnell die musikalische Weiterentwicklung: Von gesanglicher Seite her sind etliche Ensemblemitglieder mehr als „solotauglich“ – was sich auch in den entsprechenden Darbietungen niederschlug.

Für die richtige Einstimmung auf das Konzert sorgte gleich zu Beginn „Souly Club“ (Solo Maria Truderung) mit dem Jazz-Standard „Mercy, Mercy, Mercy“ von Joe Zawinul und Rieka Bente mit „You gotta be“ einem Popsong der britischen Sängerin Des’ree aus den 90er-Jahren. Danach stieg der Nachwuchs von Souly, die Youngsters, ins Konzertgeschehen ein und sorgte mit einer individuell bearbeiteten Version von „Treasure“ von Bruno Mars mit mehrstimmigen Chorteil und „If I Ain't Got You“ von der US-Sängerin Alicia Keys für die ersten begeisterten Zwischenrufe.

Danach gab es kaum jemanden mehr im Saal, der ruhig sitzen konnte. Weiter ging es Schlag auf Schlag. Ob Sängerinnen, Instrumental- oder Bläsergruppe: Sie alle bewegten sich sicher auf dem musikalischem Terrain, voller Esprit, mit großer, nie nachlassender Energie und spürbarer Gesangs- und Spielfreude. Ob Soul, Jazz, Pop oder Anleihen an Rock und Oldies: Souly ist in vielen Stilen beheimatet.

Kongenial unterstützt wurden die Sänger von einer wunderbar leicht-federnd spielenden Rhythmusgruppe. Selbstredend standen außerdem die Bläser auf der Stadthallenbühne und gaben sich ebenfalls die Ehre mit Intonationen der Extraklasse. Dazu kamen das improvisatorische Spiel mit den musikalischen Motiven und die beeindruckenden Choreografien der Projektgruppen sowie das Spiel mit Bühnenlicht und Nebel.

Souly-Konzert in Verden

Das Publikum war beeindruckt von einem Konzert, dessen Besonderheit neben hohem musikalischen Niveau und Vielfalt auch im Mix und der Ausstrahlung liegt. Die Freude am Musizieren hat Souly mit viel Esprit zum Ausdruck gebracht. „Wir bedanken uns beim Trägerverein Verdener Kulturflügel dass er das Risiko eingegangen ist“, scherzte Alsleben. Dass sich dieses scheinbare Wagnis gelohnt hat, bewies der nicht enden wollende Applaus der Besucher. - nie

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