Verdener Segelflieger aus Sommerlager in Oberbayern zurück

Aufregende Alleinflüge

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Mit knapp zwei Dutzend Teilnehmern absolvierte der Verdener Luftfahrt-Verein ein Sommerlager im oberbayrischen Paterzell. Im Hintergrund bereits das Wettersteingebirge mit der Zugspitze. 

Verden - Sie schnupperten ein wenig an der atemberaubenden Natur rund um die Zugspitze, sie genossen den Blick auf Schlösser und Burgen über der Seenlandschaft. Mit faszinierenden Eindrücken kehrten Verdens Segelflieger aus ihrem zweiwöchigen Sommerlager im oberbayrischen Paterzell zurück. Das Team mit knapp zwei Dutzend Teilnehmern absolvierte auf der Anlage unweit des Ammersees deutlich mehr als hundert Starts und Landungen.

„Ein sehr erfolgreiches Sommerlager. Das durchgängig gute Wetter und die über weite Strecken idealen thermischen Bedingungen haben den Teilnehmern nicht nur viele neue Eindrücke beschert, sondern vor allem auch dazu geführt, dass Flugschüler weitere wichtige Schritte auf dem Weg zur Prüfung zurücklegen konnten“, fasste Vorstandsmitglied Florian Wolbers die Ereignisse zusammen. Gleich zwei angehende Piloten brachen zu ihrem ersten Überland-Alleinflug über eine Distanz von 50 Kilometern auf und überwanden damit die letzte Hürde vor der Prüfung. Ein weiterer absolvierte nach intensiver Ausbildung seinen ersten Alleinflug.

Einzustellen hatten sich die Verdener Piloten auf ein anspruchsvolles Fluggebiet mit vielen Gebirgszügen. Schon Paterzell liegt in 600 Metern Höhe, per Windenstart wurden weitere 350 Meter gewonnen, ehe die Reise unter weißen Wolken beginnen konnte. Malerisch gelegene Städtchen in den Tälern wechselten sich mit schroffen Felsen und steilen Anhöhen ab. Ammersee, Starnberger See und Ammergebirge im Ostallgäu gehörten zu den Standard-Ausflugszielen in der Luft. Einige wagten sich auch an das Wettersteingebirge mit der Zugspitze heran.

Und wem das alles noch nicht genug war, der stieg in den Flieger des in Paterzell beheimateten Kunstflug-Weltmeisters und aktuellen Freestyle-Gewinners bei den World-Air-Games in Dubai, Markus Feyerabend, ein und erlebte Loopings, Rückflug und Trudeln im Zehn-Sekunden-Takt. Aufgebrochen waren die mehr als 20 Teilnehmer, darunter drei Fluglehrer, mit insgesamt sieben Flugzeugen. Auch die gesamte Sicherheitstechnik bis hin zum kompletten Satz Fallschirme sowie Funk- und GPS-Ausrüstung hatte die Reise mit angetreten, ehe die kleine Zeltstadt aufgeschlagen werden konnte und der Flugbetrieb aufgenommen wurde.

Abgerundet wurde das volle Programm mit Ausflügen nach München und die umliegenden Städte, mit einem Besuch der Burgen, die man zuvor aus der Luft ins Auge gefasst hatte, des Klosters Andechs. Zudem führten ausgedehnte Radtouren die Flugschüler durch die Urlaubsorte der Region.

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