Arnim Hermsmeyer stellt sich als neuer Pastor an den BBS Verden-Dauelsen vor

Spannende Begegnungen mit den Schülern

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Superintendentin Elke Schölper und der neue Schulpastor Arnim Hermsmeyer gestalteten den Gottesdienst zum Schuljahresbeginn gemeinsam.

Verden - An den BBS Verden gibt es einen neuen Schulpastor. Arnim Hermsmeyer aus Syke hat die Nachfolge von Helene Eißen-Daub angetreten. Kennenlernen konnten die Lehrerinnen und Lehrer den neuen Schulpastor am Montag beim Gottesdienst zum Schuljahresbeginn in der St. Andreaskirche. Hermsmeyer gestaltete den Gottesdienst gemeinsam mit Superintendentin Elke Schölper.

Seine Kindheit verbrachte Arnim Hermsmeyer in Meppen/Emsland. „Eine katholische Gegend, in der ich sozusagen protestantisch/ökumenisch aufgewachsen bin“, erzählt er. Seit neun Jahren lebt er gemeinsam mit seiner Ehefrau Katja, ebenfalls Pastorin, in Syke. „Unsere erste gemeinsame Stelle hatten meine Frau und ich zuerst vier Jahre in der Syker Christuskirchengemeinde, seit fünf Jahren teilen wir uns die Pfarrstelle in Syke-Heiligenfelde“, so Hermsmeyer. Diese Stelle wird er auch weiterhin versehen. Die Schwerpunkte seiner Arbeit dort sind die Kinder-, Konfirmanden-, und Jugendarbeit. Im Frühjahr ergab sich für Pastor Hermsmeyer die Möglichkeit, sich im landeskirchlichen Dienst für den Bereich Berufsbildende Schule weiter zu qualifizieren. „Ich freue ich mich sehr, dass ich nun mit einer halben Stelle das Team an den BBS Verden verstärken kann.“

Schon die ersten Begegnungen mit den Schülerinnen und Schülern seien spannend gewesen und hätten Lust auf mehr gemacht. „Die BBS scheinen mir ein Spiegel unserer Gesellschaft zu sein. In ihr werden die Herausforderungen deutlich, vor die junge Menschen gestellt sind. Verschiedene Kulturen und Religionen leben und lernen gemeinsam und es gibt mehr als einen Weg, sein Ziel zu erreichen“, weiß der Schulpastor. Wer sich mit Religion, ob mit oder ohne Glaube, auseinandersetze, der begegne dabei auch Fragen, welche Werte wichtig, welche Formen des Miteinanders gut für uns sind oder wie man zu ethischen oder interreligiösen Fragen steht. „Letztlich zielen die Fragen darauf, die eigene Persönlichkeit zu stärken, sich weiterzuentwickeln, Potenzial zu entdecken und damit auch klarer das eigene Ziel vor Augen zu haben oder es zu erreichen. Dabei möchte ich die Schülerinnen und Schüler unterstützen, positive Erlebnisse verstärken und für Schwierigkeiten ansprechbar zu sein. Als Teil des Beratungsteams bin ich auch nach dem Unterricht für die Schülerinnen und Schüler da“, verspricht der Theologe.

Wenn Arnim Hermsmeyer gerade keinen Unterricht vorbereitet, gibt oder in der Kirchengemeinde unterwegs ist, unternimmt er gerne mit dem Weißen Schäferhund der Familie einen großen Spaziergang. „Vor allem verbringe ich aber Zeit mit unserem Sohn, der auch gerade eingeschult wurde.“

ahk

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