Arne von Brill spendet seine „Gesichter“ als Geschenk für die Partnerstädte

Ganz normale Verdener

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Bürgermeister Lutz Brockmann freut sich über die Spende von Arne von Brill.

Verden - Von Erika Wennhold. Bürgermeister Lutz Brockmann freut sich. Bei den nächsten Zusammenkünften mit offiziellen Vertretern der sieben Partnerstädte Verdens wird er etwas ganz Besonderes dabei haben: den Bildband „Verdener Gesichter“, fotografiert und zusammengestellt von Arne von Brill, der mit seiner Idee im vergangenen Jahr bei den Verdenern sehr gut angekommen ist.

„Es ist ein wertvolles Geschenk,“ bedankte sich der Bürgermeister bei Arne von Brill, der die schweren Wälzer ins Rathaus gebracht hatte und immer noch ein bisschen stolz darauf ist, was er mit dem Aufruf, sich von ihm fotografieren zu lassen, ausgelöst hatte. Dass einmal ein Band mit 600 Fotos dabei herauskommen würde, hatte er zunächst nicht erwarten können. Von Brill: „Ich würde es als Vibe bezeichnen, was da vor sich ging. Plötzlich wollten ganz viele dabei sein und mit ihrem Foto ihre lebensbejahende Haltung ausdrücken beziehungsweise ihre Freude über ihre Heimatstadt Verden.“

Seine Idee, das Buch an die Bibliotheken der Partnerstädte Saumur, Frankreich, Havelberg, Deutschland, Warwick, England, Zielona Góra, Polen, Górowo Haweckie, Polen, und Bagrationowsk, Russland, zu verschenken, ist im Rathaus gern angenommen worden. Lutz Brockmann: „Es sind Bilder von Menschen, die eine Entscheidungsfreiheit über ihr Leben haben.“ Angesichts der Ereignisse in Paris und der Ziele der Terroristen sei wieder klar geworden, dass dieses Gut nicht überall auf der Welt selbstverständlich ist. „Aber es ist auch ein Zeitdokument. So sahen die Leute früher aus, so kleideten sie sich, können spätere Generationen diesem Buch später einmal entnehmen.“

Arne von Brill: „So sehen ganz normale Verdener aus.“ Unter ihnen Polen, Kurden, Türken und andere, die einen Migrationshintergrund haben, aber längst zum Leben in der Stadt gehörten und eben auch in dieses Buch. Gefehlt hätten ihm große Verdener Kaufmannsfamilien, von denen nur eine zum Fotografieren gekommen war.

Das Buch „Verdener Gesichter“ ist in den Buchhandlungen der Stadt oder auch bei der Tourist-Information für 20 Euro immer noch zu haben.

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