Die Arbeiterwohlfahrt hält ein großes Angebot bereit / „Gemeinsam statt einsam“

Von Kurberatung bis Sozialkaufhaus

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Stellten die Angebote der Awo vor (v.l.): Sabine Koch-Danzglock, Brit Müller, Dagmar Guse, Claudia Bolze, Christian Riemann, Britta Gärtner und Fritz-Heiner Hepke.

Verden - Die Aufgaben der Arbeiterwohlfahrt (Awo) sind vielfältig, und immer neue kommen dazu. Mit einem Tag der offenen Tür stellte der Verdener Kreisverband der Awo in seiner Geschäftsstelle, Obere Straße 1, seine umfangreichen Angebote vor. Neu ist die Beratungsstelle Epilepsie, die von Krankenschwester und Epilepsiefachassistentin Britta Gärtner geleitet wird. Für morgen, Donnerstag, 19 Uhr, ist die Gründung einer Epilepsie-Selbsthilfegruppe geplant.

Beratung und Unterstützung für Opfer von sexueller und körperlicher Gewalt gibt es bereits seit Jahren bei der Beratungsstelle Horizonte. Diese veranstaltet am Dienstag, 10. November, im Kreistagsaal, eine Fachtagung zu „Chancen und Risiken der Generation 2.0“. Es geht unter anderem um schulische Prävention, die Selbstdarstellung bei Facebook, WhatsApp und vergleichbaren Plattformen. Anmeldunng sind noch kurzfristig möglich per Email unter awo-beratung-verden@t-online.de. Mehr Informationen gibt es dazu auch telefonisch unter 04231/81345.

„Gemeinsam statt einsam“ ist beim Awo-Kreisverband ein ganz großes Thema. „Jeden Montag, zwischen 14 und 17 Uhr, wird in dem Gemeinschaftsraum der Geschäftsstelle gespielt, geklönt und zusammen Kaffee getrunken“, berichtet Geschäftsführerin Dagmar Guse. Es gibt eine Awo-Kurberatung, ein Hauswirtschaftstrainung und in Kürze soll in der Predigerstraße ein Sozialkaufhaus eröffnet werden.

„Awo Ambulant“ übernimmt hauswirtschaftliche Dienste, häusliche Pflege, bietet einen Hausnotruf an und berät, wenn Pflegebedarf besteht oder schon genutzt wird. „Viele Betroffene wissen gar nicht, dass dazu auch ein hauswirtschaftlicher Dienst gehört“, sagt Guse. Schon bei der Pflegestufe Null bestehe ein Anspruch in Höhe von 104 Euro monatlich. „Im Einzelfall kann sich der Betrag sogar verdoppeln“, weiß Christian Riemann, Awo-Pflegedienstleiter.

1100 Mitglieder in acht Ortsverbänden hat der Kreisverband derzeit. „Der Tag der offenen Tür sollte aber auch für Transparenz sorgen und dazu anregen, Ehrenamtliche für ein Engagement bei der Arbeit der Awo zu motivieren, denn nur mit Profis ist die soziale Daseinsvorsorge vor Ort nicht zu bewältigen“, betonte der Awo-Kreisvorsitzender Fritz-Heiner Hepke.

Mehr Informationen zu den vielfältigen Angeboten des Awo-Kreisverbandes gibt es auch im Internet unter www.awo-kv-verden.de.

wb

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