Antrag im Stadtrat / Hochwassersicher und auch für Lastwagen / Parallel zur Bahnüberquerung

SPD will Machbarkeitsstudie für einen dritten Allerübergang

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Mediengruppe Kreiszeitung

Verden - Einen dritten Allerübergang zwischen Verden und Wahnebergen, hochwassersicher und auch für Lkw, das wünscht sich die SPD-Fraktion und will dazu einen Antrag im Stadtrat einbringen.

In dem Schreiben wird zudem der Landkreis aufgefordert, in einem ersten Schritt mit einer Machbarkeitsstudie den Bau der neuen Kreisstraße mit einer Allerquerung parallel zur Eisenbahnbrücke zu untersuchen. „Die Stadt Verden soll 25 Prozent der Kosten dieser Studie übernehmen“, schreibt SPD-Fraktionschef Michael Otten. Die erforderliche Summe sollte dafür im Haushalt 2016 eingestellt werden.

Bereits 1999 hatten SPD-Rats- und -Kreistagsfraktion das Projekt mit einer weiteren hochwasserfreien Autobrücke parallel zur damals noch geplanten neuen Eisenbahnbrücke vorgeschlagen. Die daraufhin im Jahr 2000 erfolgte Verkehrsuntersuchung ließ eine Nutzung von täglich 3700 Fahrzeugen für diese vorgeschlagene Brücke erwarten. „Da die Kosten über dem Nutzen lagen, bestand keine Förderchance zur Finanzierung dieser neuen Kreisstraße. Daher wurde der SPD-Vorschlag damals im Einvernehmen aller Fraktionen nicht weiter verfolgt“, so Otten.

Die aktuelle Verkehrsuntersuchung des Landkreises Verden zeige, dass die neu diskutierte Variante einer Nutzung der jetzigen Baustraße als nicht hochwasserfreie Allerquerung mit täglich circa 1000 Kraftfahrzeugen aber deutlich weniger Nutzen bringe. „Zweckmäßiger wäre daher die Variante einer hochwasserfreien Kreisstraße mit einer Lkw-fähigen Brücke parallel zur neuen Eisenbahnbrücke“, schreibt Otten. Der allgemeine Wunsch nach einer weiteren Verbindung und damit einer Entlastung des innerstädtischen Autoverkehrs sei nachvollziehbar, heißt es in dem Antrag.

Für die Diskussion und Entscheidung, ob der Landkreis Verden die zusätzliche Querung über die Aller ohne Fördermittel finanzieren kann, sei eine Machbarkeitsstudie sinnvoll. Ermittelt werden sollten die Kosten des Projektes. Ebenso seien die rechtlichen Anforderungen für eine Baugenehmigung zu klären. „Auf dieser Grundlage sollten auch Gespräche zwischen Landkreis, Stadt und Gemeinde zur anteiligen Finanzierung erfolgen“, so der Wunsch der SPD. Ebenso sollten Gespräche mit der Wirtschaft zur Beteiligung an den Kosten geführt werden.

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