Schüler und Freunde senden Grüße ins Caritasstift

An liebe Menschen gedacht

Bianca Nellen-Brandt mit dem großen Korb voller kleiner Aufmerksamkeiten.
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Bianca Nellen-Brandt mit dem großen Korb voller kleiner Aufmerksamkeiten.

Verden – Susanne Hellerbach ist überwältigt. Die Leiterin des sozialen Dienstes im Caritasstift Sankt Josef hat eine lange Liste zusammengetragen. All die Menschen hat sie da zusammengefasst, die in diesen Tagen kurz vor Weihnachten an die 85 Bewohner der Senioreneinrichtung gedacht haben. Da waren nicht nur die Pakete oder Weihnachtsgrüße, die Verwandte oder Freunde den Bewohnern zukommen lassen wollten. Mit freundlichen Zeilen hatten sich auch viele junge Menschen an die Senioren in der Einrichtung gewandt, ohne sie persönlich zu kennen.

Der Lockdown hat die Konsumorgie zu Weihnachten zumindest etwas aus dem Blick gerückt. Die Stimmung scheint ausgebremst. Dafür könnte man den Eindruck gewinnen, dass dadurch Zeit und Energie frei wurden. Gesten werden möglich, die mehr zu der eigentlichen Botschaft des christlichen Festes passen, zu Solidarität und Anteilnahme. Das jedenfalls könnte man denken, wenn Susanne Hellerbach aus ihrer Liste Beispiele gibt.

Da waren die 130 sorgsam sortierten Briefe und Bilder, die von nebenan vom Domgymnasium gekommen sind. „Schüler vom 5., 6. und vom 13. Jahrgang haben sie geschrieben“, berichtete Hellerbach. Eine schöne Geste sei das, findet die Caritas-Mitarbeiterin. Die Lehrerin Marieke Hahn habe die Schüler dazu animiert. Manche Schüler hätten sogar etwas Gebasteltes dazu gelegt, oder um eine Antwort gebeten. „32 Briefe haben wir mit den Bewohnern schon beantwortet“, wusste auch Einrichtungsleiterin Bianca Nellen-Brandt.

Weihnachtlich habe sich auch eine ehemalige Praktikantin im Hause in Erinnerung gerufen. „Für jede Bewohnerin und jeden Bewohner der Senioreneinrichtung hat sie eine Karte geschrieben“, erzählt Hellerbach. 85 selbst gebastelte Karten mit persönlichen Grußworten für jeden einzelnen Bewohner und jede einzelne Bewohnerin hatte Vera Marquart geschickt. Sie wurden einer der Höhepunkte der Weihnachtsfeier, die im Hause coronabedingt kleingehalten am zweiten Advent gefeiert wurde.

„An einen lieben Menschen“ hatten auch die Lions-Damen gedacht und einen Brief für jeden in der Einrichtung geschrieben.

Nett sei auch der Weihnachtsgruß von Dirk Marwell gewesen. Der Entertainer habe im Sommer im Caritas-Stift ein Gartenkonzert gegeben und die Bewohner in der Zeit, in der sie von vielen Beschränkungen eingeengt waren, mit seinen Liedern erfreut. Der Musiker schickte seinem Publikum eine eigens aufgenommene Weihnachts-CD und einen Stollen.  kle

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