Ambitionierter Zeitplan beim Umbau

McDonald’s: In einer Nacht entkernt

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Franchise-Nehmer Uwe Breitkopf und die Assistentin der Geschäftsleitung, Julia Dietrich, präsentieren die umfangreichen Umbaupläne des Verdener Restaurants von McDonald’s an der B 215 in Dauelsen.

Verden - Von Volkmar Koy. Für die einen ist es ein Reizwort, für die anderen ein „Must have“. Mit dem Begriff McDonald’s kann indes jeder etwas anfangen. Der Verdener Standort an der B 215 in Dauelsen erlebt jetzt seinen vierten Umbau. Ein Datum für Nostalgiker: Der erste Hamburger verließ am 14. April 1994 das Fast-Food-Restaurant.

Franchise-Nehmer Uwe Breitkopf hat bereits drei der insgesamt vier Restaurants für das neue Zukunftskonzept von McDonald’s umgebaut. Die weiteren Lokalitäten befinden sich in Posthausen, in Rotenburg sowie an der A1, Abfahrt Bockel. Nun ist der Stammsitz in Verden an der Reihe. Breitkopf nimmt richtig Geld in die Hände: Rund 2,2 Millionen Euro kostet ihn der neue McDonald’s-Weg insgesamt. Eine Summe, für die er und seine 180-köpfige Mannschaft so manchen Big Mac und einige Portionen Pommes verkaufen müssen.

Der Umbaufahrplan zum „Restaurant der Zukunft“ in Verden steht: Am Sonntag, 4. Februar, um 21 Uhr, beginnt die Entkernung des kompletten Restaurants. Ab 5. Februar ist das Gebäude geschlossen. Am 9. Februar ist der McDrive wieder geöffnet. Am 16. Februar, also in Rekordzeit, soll das gastronomische Angebot wieder zur Verfügung stehen. Am Sonnabend, 3. März, ab 13 Uhr, gibt es eine Art Tag der offenen Tür mit Ronald McDonald, DJ Björn (bekannt aus dem Hansezelt beim Freimarkt) sowie Kinderschminken und vieles andere mehr.

„Was ändert sich?“ fragt sich nun der interessierte Gast. Nach den Worten der Assistentin der Geschäftsleitung, Julia Dietrich, im übrigen Uwe Breitkopfs Tochter, wird es ein komplett neues Design geben mit frischen und hellen Farben. In der neuen Küche mit höherem Personalaufwand kommt ein vollkommen anderes Produktionsverfahren zur Geltung: Jede Bestellung wird frisch zubereitet.

Neue digitale Bestellmöglichkeit

Vielleicht die größte Änderung sind die Bestellmöglichkeiten. Der Gast kann nun auch am digitalen Bestellterminal sein Essen zusammenstellen und es sich auf Wunsch an den Tisch bringen lassen (Tischservice: der Gast erhält einen Chip und kann bequem Platz nehmen. Via Bluetooth wird sein Sitzplatz auf dem Küchenbildschirm angezeigt und sein Essen direkt an den Tisch gebracht). Burger können mit extra Zutaten verändert werden. Die Bezahlung erfolgt mit EC-/Kreditkarte und ist auch bar möglich. Die zweite Möglichkeit: Wie bisher wird an der Kasse geordert. Die Zukunft ist ferner das Bestellen des Menüs per heruntergeladener McDonald’s-App.

Die Kaffeespezialitäten in Barista-Qualität stammen künftig aus der La Cimbali- Siebträgermaschine. Pappbecher gibt es nur noch zum Mitnehmen, ansonsten wird in Porzellan-Geschirr serviert. Ein Maltisch für die kleinen Gäste und Spielmöglichkeiten im Happy-Meal-Häuschen sollen die Jüngsten ansprechen, während Mutti oder Vati den McDouble Chili Cheese oder einen Big Rösti Chicken verdrücken. „Das funktioniert vorzüglich“, hat Breitkopf bereits in den schon umgebauten Standorten ausgemacht.

Im Außenbereich steht bereits das neue, fünf Meter hohe Playland auf der Terrasse. Dieser Bereich wird ebenfalls neu gestaltet und soll demnächst überdacht werden. Und es gibt am Parkplatz einen neuen Haupteingang in Richtung Hauptstraße.

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