Alleskönner für den Katastrophenschutz

DRK-Kreisverband Verden stellt zwei Quads in Dienst

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Die angenehmen Seiten des Jobs: Der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter, Roy Alfs, nutzte die Gelegenheit zu einer Probefahrt mit den neuen Vehikeln.

Landkreis - „Es ist im Katastrophenschutz die grundlegende Aufgabe: Das Hilfsangebot muss stets dynamisch an die drohenden Ereignisse angepasst werden. Dass wir hinsichtlich unseres Leistungsumfangs im Katastrophenschutz für die Bevölkerung im Landkreis Verden lückenlos effektiv sein müssen, ist für uns als DRK-Kreisverband eine Selbstverständlichkeit.

Als Hauptleistungserbringer des Katastrophenschutzes in unserem Landkreis sind wir in der Pflicht, auf alle faktisch erkannten Szenarien vorbereitet zu sein. Mit der Beschaffung von zwei Quads, durch unseren Kreisverband und den DRK-Ortsverein Ottersberg, haben wir nun ein wichtiges logistisches Vakuum gefüllt.“, so Geschäftsführer Dirk Westermann.

Ein Quad ist ein kleines geländegängiges Allradfahrzeug mit vier Rädern. Speziell in der Bergrettung des Bayrischen Roten Kreuzes haben sich Quads als unverwüstliche Alleskönner bewiesen. Seit einigen Jahren gibt es viele bewährte Umbauten für den Katastrophenschutz, die das jeweilige Fahrzeug dem regionalen Bedarf anpassen. Im Katastrophenschutz ist das Quad auch aufgrund seiner flexiblen Antriebstechnik sehr beliebt. Außerhalb von Schneelagen wird es auf Reifen gefahren. Sollte es zu einer Schneelage kommen, wird es kurzerhand auf Kettenantrieb umgerüstet. Weitere gängige Optionen sind die Verbauung von Seilwinden und spezielle Anhänger, die je nach Modul flexibel für Material- oder Mannschaftstransport genutzt werden.

„Wir haben die Quads einsatztaktisch sinnvoll an unseren Standorten in Verden und Ottersberg stationiert. Die Initialzündung für die Beschaffung der Quads waren Einsatzlagen, bei denen unsere ehrenamtlichen Helfer materiell an Grenzen stießen. Konkret konnte betroffenen Menschen am Einsatzort nicht so schnell Hilfe geleistet werden, wie das durch die Quads möglich ist. Das sind Situationen, die kein ehrenamtlicher Helfer erleben möchte, weil sie gegen ihr Selbstverständnis verstoßen, für die Bevölkerung modern, kompetent und innovativ aufgestellt zu sein. Das wiederum ist auch ein ganz wichtiger Faktor hinsichtlich der Motivation im Ehrenamt“, so Roy Alfs, Stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter im DRK-Kreisverband Verden.

Bisher wurden die im Einsatzverbund stets mitgeführten Quads in ihrer jungen Geschichte bei zwei Gelegenheiten genutzt. Zum einen bei einer erfolgreichen Vermisstensuche und zum anderen bei einem Sanitätswachdienst. Beide Einsätze waren in schwer zugänglichem Gelände.

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