Personal und Ausstattung können die Arbeit aufnehmen / Nachlieferungen unsicher

Alles bereit für die Impf-Kampagne

Im Container-Dorf am Kreishaus ist das Impfzentrum untergebracht.
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Im Impfzentrum ist alles vorbereitet.

Verden – „Unser Impfzentrum ist gerüstet. Jetzt hängt alles von der Verfügbarkeit des Impfstoffes ab“, teilt der zuständige Fachdienstleiter im Kreishaus, Christian Groth, mit. Wann die Impfung der nächsten Bevölkerungsgruppen starten kann, werde das Land in einem öffentlichen Aufruf bekannt geben, hieß es gestern aus dem Kreishaus.

  • Die mobilen Impfteams sind unterwegs. Aber im Impfzentrum am Kreishaus ist es ruhig.
  • Wenn der Impfstoff da ist, könnte es gleich losgehen.
  • Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und die Impfteams warten auf ihren Einsatz.

Die ersten, die dann im Impfzentrum ihre Dosis verabreicht bekommen, werden ältere Menschen sowie Personal in medizinischen Einrichtungen, im Rettungsdienst oder mit engem Kontakt zu besonders gefährdeten Gruppen mit besonders hohem Risiko, dem Virus ausgesetzt zu werden sein. Das sei etwa in drei oder vier Wochen soweit. Rechtzeitig will das Land auch die Anmeldung zur Online-Terminvergabe oder per Telefon geschaltet haben.

Hard- und Software sind installiert

Das Personal, das nach den mobilen Teams die Arbeit im Impfzentrum am Verdener Kreishaus die Kampagne fortführt, steht bereits zur Verfügung. Es sei schon seit einiger Zeit mit den Vorbereitungen auf die Impfungen beschäftigt, berichtete Landrat Bohlmann. „Auch die vom Land gelieferte Hard- und Software steht seit Kurzem komplett zur Verfügung. Der Landkreis Verden kann einen geordneten Impfbetrieb nur sicherstellen, wenn das Land seinen Verpflichtungen insbesondere in Bezug auf die Impfstofflieferungen nachkommt.“

Insgesamt stehen dem Land für 56 000 Menschen je zwei Impfdosen zur Verfügung, meldete das Ministerium für Soziales in einer Pressemitteilung. Niedersachsen lege für jede Dosis die in drei Wochen benötigte zweite Impfdosis zurück. Damit werde sichergestellt, dass alle Zweitimpfungen pünktlich stattfinden können. Der volle Impfschutz werde erst nach der zweiten Impfung erreicht.

15000 Impfdosen weniger angekommen als erwartet

Bereits heute seien 15 000 Impfdosen weniger angekommen als geplant. Die für gestern angekündigte Lieferung von 63 000 Impfdosen für Niedersachsen entfällt nach Angaben des Herstellers und des Bundesgesundheitsministeriums ganz. Die nächste Lieferung in gleicher Höhe sei nun erst für den 11. Januar angekündigt.

Dazu Sozialstaatssekretär Heiger Scholz: „So lange wir nicht sicher sind, dass der Impfstoff verlässlich jede Woche geliefert wird, wäre es fahrlässig, alle Impfdosen zu vergeben, die uns zur Verfügung stehen.“  kle

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