Allersymphonie fast ausverkauft / Heiße Phase für die Organisatoren

Nur noch 50 Tickets

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Gabriele Müller im Allersymphonie-Look. Für die aktuelle Veranstaltung muss sie aber nicht mehr werben.

Verden - Die Allersymphonie am 1. August ist so gut wie ausverkauft. Gut fünf Wochen vor der Premiere des Freiluftkonzertes auf dem Gelände des Verdener Wassersportvereins sind von den knapp 1000 Tickets nur noch 50 erhältlich.

Ab 18 Uhr können es sich die Gäste auf dem Gelände einrichten. Sitzgelegenheit – Klappstühle oder Picknickdecken – sind unbedingt mitzubringen. Eigene Speisen und Getränke dürfen nicht mitgebracht werden. Schließlich kümmern sich vor Ort zwei Gastronome um das leibliche Wohl des Publikums.

Trotz des Ausverkaufs: Entspannt zurücklehnen kann sich Hauptorganisatorin Gabriele Müller vom veranstaltenden Verein Verdener Domfestspiele nicht. Sie und ihre Mitstreiter stecken mitten in der Hochphase der Vorbereitungen, angefangen bei den Parkausweisen für die Anwohner über den Empfang der Sponsoren bis hin zum Transport der mobilen Toiletten an den Dithmarsberg.

Doch bei allem Stress – ein stolzes Lächeln kann sich die Frontfrau der „Domis“ nicht verkneifen. Zeugt die Bereitschaft der zahlreichen Firmen, die unbekannte Veranstaltung finanziell zu unterstützen, doch von einem großen Vertrauen. „Es ist einfach toll gelaufen“, freut sich Gabriele Müller und fügt hinzu: „Das ist auch eine Anerkennung für den Verein der Domfestspiele.“

Nicht nur die Sponsoren hätten sich in den zurückliegenden Monaten kooperativ gezeigt, berichtet die Vereinsvorsitzende. Auch die Behörden seien dem Projekt sehr offen begegnet, sagt sie und nennt als Beispiel das Wasser- und Schifffahrtsamt, das die Aller ab dem Nachmittag das 1. August komplett sperrt. Denn die Zuhörer sollen ab 19.30 Uhr, wenn das Konzert beginnt, die Musik ungestört genießen können.

Gemeinsam mit Christiane Artisi, die an diesem Abend zu den Solisten gehört, stellte Gabriele Müller die abwechslungsreiche Liedfolge zusammen. „Gerade beim ersten Mal sollte es ein Programm sein, dass die Leute anspricht, zu Herzen geht, einen Wiedererkennungswert hat.“

So heißt Mezzosopranistin Christiane Artisi, begleitet vom Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen, das Publikum willkommen mit der Ouvertüre aus der „Fledermaus“, „Ich lade gern mir Gäste ein“. Die Eröffnung des Spektakels übernimmt allerdings der Kreisfeuerwehrverband Verden. Er wird zu Richard Strauss‘ „Also sprach Zarathustra“ seine Wasserorgel spielen lassen. Übrigens auch eine Premiere, verrät Gabriele Müller. Bislang sei die Wasserorgel nicht zu klassischer Musik im Einsatz gewesen.

Am Ende soll es dann ganz emotional werden, wenn Solisten und Publikum zum Abschluss „Guter Mond, du gehst so stille“ anstimmen.

Es soll freilich kein Abschied für immer sein. Auch die Allersymphonie möchte Gabriele Müller gerne als Veranstaltung etablieren. Im gleichen Turnus wie die Domfestspiele, alle drei Jahre.

kp

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