Aller Bühne probt für die Premiere von „Letzter Wille“ / Vorverkauf

„So herrlich bitterböse“

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Mediengruppe Kreiszeitung

Verden - Die Proben laufen auf Hochtouren, die Bühne ist gebaut, auch die Beleuchtung funktioniert: Die Darsteller, Jessica Coels, Tiane Fröhlich, Hans-Jürgen Schulz, Daniela Graw, Jörg Outzen, Hiltrud Stampa-Wrigge, Max Möller und Nils Thönnessen, sowie Regisseur Uwe Pekau und Souffleuse Merle Hamann, fiebern bereits der Premiere von „Letzter Wille“ entgegen. Es ist ein Leichenschmaus in fünf Akten, am Freitag, 4. März, um 20 Uhr, im Saal des Landhotels „Zur Linde“ in Hutbergen.

Mit der Wahl des Stückes ist das Ensemble der Aller Bühne endlich dem Wunsch von Uwe Pekau gefolgt. Er hat das von Fitzgerald Kusz geschriebene Werk bislang noch jedes Jahr aufs Neue in die Diskussion um die Auswahl des entsprechenden Bühnenspiels eingebracht. „Diesmal hat es nun endlich gepasst, auch wenn das Stück uns bühnentechnisch an die Grenzen bringt“, so Hiltrud Stampa-Wrigge, die gemeinsam mit Pekau nicht nur Regie führt, sondern auch noch selbst auf der Bühne steht. Stampa-Wrigge ist überzeugt, dass die rabenschwarze Komödie beim Publikum ankommen wird. „Sie ist so herrlich bitterböse“, schmunzelt sie.

Bei der Aller Bühne wird wie immer professionell inszeniert und dabei nichts dem Zufall überlassen. Daher bekommen die Mitglieder vom Publikum regelmäßig bescheinigt, dass sie durchaus mit größeren Bühnen mithalten können. „Unser Anspruch ist es immer, ein Stück so professionell wie möglich auf die Bühne zu bringen. Dazu gehören, neben dem Spiel, das Bühnenbild und die komplette Ausstattung, wofür wir alle verantwortlich zeichnen“, berichtet die Co-Regisseurin. Sie freut sich, dass mit Daniela Graw, Max Möller und Merle Hamann gleich drei „Neue“ den aktiven Kreis bereichern und zudem über die Rückkehr von Jessica Coels.

Inhaltlich wird ein Leichenschmaus in den Mittelpunkt der Ereignisse gerückt, sodass das Publikum eine bühnenreife Abschiedsfeier erlebt. Die Verwandtschaft trifft sich nach der Beerdigung ihrer Erbtante Martha in deren Wohnung. Und es dauert gar nicht lange, bis die „Erben“ ihr wahres Gesicht offenbaren, die Trauermiene abstreifen und ein Sturm von Begehrlichkeiten aufzieht.

Wie Aasgeier stürzen sich die Anwesenden auf den Nachlass und es ist jedes Mittel recht, um etwaige Konkurrenten auszuschalten. Gegenseitiges Misstrauen und Gier bestimmen von nun an ihr Tun. Schonungslos zeigt sich, wie schon allein die Aussicht auf ein lukratives Erbe jeden scheinbar noch so guten Charakter verdirbt.

Der Leichenschmaus im Mittelpunkt des Zusammenseins gipfelt für die Beteiligten zunehmend in einer Katastrophe, während sich das Publikum köstlich amüsieren darf. Doch am Ende stellt sich heraus, dass das Erbtantchen die raffgierige Bagage schon zu Lebzeiten durchschaut hat. Marthas letzter Wille tritt tatsächlich in Kraft, jedoch völlig anders als die Verwandtschaft erwartet.

Tickets für die Veranstaltungen gibt es in allen Geschäftsstellen der Mediengruppe Kreiszeitung.

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