Reichhaltiges Angebot ab September in der Innenstadt

Aller Atelier hat neue Heimat

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Beim Umzug packt Antje Wehland-Radszuweit auch gerne selbst mit an, damit die Kursteilnehmer ab September in einer anregenden Atmosphäre tätig sein können. 

Verden - Die Lebenshilfe des Landkreises Verden zieht um, zumindest ein Teilbereich. Das von Antje Wehland-Radszuweit geleitete Aller Atelier, das unter dem Inklusions-Aspekt unter anderem Kurse in den Bereichen Musik, Tanz, Theater und Kunst anbietet, ist jetzt in der Großen Straße 10 in der Innenstadt anzutreffen.

„Es war im ersten Moment sehr schmerzhaft. Wir haben uns an unserem alten Standort sehr wohl gefühlt“, gesteht Wehland-Radszuweit ohne Umschweife, während sie die Angestellten des Umzugsunternehmens in die richtigen Räume leitet.

Der Teil des Lebenshilfe-Gebäudes am Allerufer, in dem das Atelier bisher beheimatet war, muss aufgrund eines Straßenneubaus abgerissen werden, sodass es alternativlos war, sich ein neues Domizil zu suchen.

Zusätzlich endet zum Ende des Jahres die Förderung durch die Aktion Mensch. Dennoch sieht die Leiterin zumindest hinsichtlich des neuen Standortes aber bereits erste Vorzüge. Durch die Lage stehe man mehr im Zentrum des Stadtgeschehens und werde eher wahrgenommen.

Derzeit ist das ehemalige Zuhause des Vereins „Verden hilft“ noch am Beginn seiner Einrichtungsphase. Das soll sich aber bis zum September ändern, wenn dann die ersten bekannten Kurse, wie das Offene Atelier, stattfinden werden. In dem von Wehland-Radszuweit geleiteten Angebot kommen Menschen unterschiedlichster Art zusammen, um künstlerisch tätig zu werden und ihr eigenes Projekt zu verfolgen. „Bei uns ist vom Kleinkind bis zum Senioren jegliche Altersgruppe vorhanden. Ob Menschen mit oder ohne Behinderung, es ist wirklich jeder willkommen“, versucht Wehland-Radszuweit den inklusiven Charakter des Aller Ateliers hervorzuheben.

Dreimal pro Woche ,über einen Zeitraum von jeweils zweieinhalb Stunden, haben Interessierte dann in der Abendzeit die Möglichkeit, mit den vorhandenen Materialien in ihrem individuellen Tempo zu arbeiten. Das sei auch absolut notwendig, weil die unterschiedlichen Teilnehmer auch unterschiedliche Bedürfnisse hätten. „Manche sind so gut bei der Sache, dass sie am liebsten ununterbrochen arbeiten würden, andere brauchen auch mal einen Tag Pause“, so die Leiterin. Die rustikalen Arbeitstische, die aus Europaletten bestehen, sind bereits platziert und der erste Schritt dafür, dass die zukünftigen Teilnehmer ihrer Kreativität dort freien Lauf lassen können.

Für die anderen vielseitigen Angebote aus den Bereichen Musik, Yoga, Keramik, Tanzoder Kultur bucht die Verantwortliche Experten, um ein bestmögliches Programm zu garantieren. Für keines der Angebote wird ein spezielles Niveau vorausgesetzt, auch Laien dürfen sich gerne versuchen. - ntr

Weitere Informationen unter atelier.lebenshilfe-verden.de.

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