Julius-Club endet mit Party in der Stadtbibliothek

Alea Aquaris ist hoch im Kurs

Mirjam Leim, Lale Aschmutat und Hilke Klaus (v.l.) lasen die meisten Bücher und wurden dafür belohnt. - Foto: Haubrock-Kriedel

Verden - Mit einer fröhlichen Party in der Stadtbibliothek mit DJ Brauni endete am Freitagabend der Julius-Club. Für viele Kinder und Jugendliche waren die Sommerferien auch Leseferien.

Als Mitglieder des Julius-Clubs nutzen sie die Gelegenheit, sich exklusiv und kostenlos Bücher auszuleihen und zu bewerten. Für zwei gelesene und bewertete Bücher gab es als Anerkennung das Julius-Diplom und ein kleines Geschenk. Wer fünf Bücher oder mehr schaffte, erhielt das Vielleser- Diplom. Daneben gab es 13 attraktive Veranstaltungen, ebenfalls exklusiv für Clubmitglieder. 

Auch in diesem Jahr war der Ferien-Lesespaß wieder ein voller Erfolg. Die 243 teilnehmenden Jungen und Mädchen bekamen 165 Diplome darunter sogar 94 Vielleser-Diplome. „Damit konnten wir das gute Ergebnis vom letzten Jahr sogar noch toppen“, freut sich die stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek, Katrin Koball. Gemeinsam mit Horst Braakmann, dem Vertreter des Sponsors VGH, hatte sie daher mit dem Austeilen der Diplome alle Hände voll zu tun.

Bereits zum zehnten Mal in Folge beteiligte sich die Stadtbibliothek Verden am Julius-Club, einem Projekt der Büchereizentrale Niedersachen und der VGH-Stiftung. Aufgrund des Jubiläums fiel das Geschenk, das die fleißigen Leser erhielten, ein wenig hochwertiger aus. Als Ansporn, auch weiterhin kreativ zu bleiben, gab es eine Schreibkladde mit Inspirationen aus den vergangenen zehn Jahren Julius-Club.

Aus 132 unterschiedlichen Titeln konnten die Bücherwürmer in diesem Jahr wählen. „Das waren 99 neue Titel und 33 von Julius-Club-Reihen des vergangenen Jahres“, erklärt Katrin Koball. Die insgesamt 324 Bücher, E-Books oder Hörbücher stammen entweder aus dem Bestand der Stadtbibliothek, sind Spenden der Buchhandlungen Mahnke und Vielseitig sowie Leihgeben der Buchhandlung Heine und der Bibliotheken der Realschule, des Domgymnasiums und des Gymnasiums am Wall. 

1.413 Ausleihen konnte der diesjährige Julius-Club verzeichnen, immerhin 994 Bewertungsbögen kamen zurück. Das beliebteste Buch war nach Ausleihen Band eins der Abenteuer des Meermädchens Alea Aquarius „Der Ruf des Wassers“ von Tanya Stewner. Auf den Plätzen zwei und drei folgen „Die drei Fragezeichen und der dreiäugige Totenkopf“ von John Beckmann und „Ohne Handy voll am Arsch“ von Florian Buschendorff.

Nach den abgegebenen Bewertungsbögen haben „Die drei Fragezeichen“ die Nase vorn, gefolgt von „Ohne Handy voll am Arsch“. Auf den dritten Platz kam „Selfie von Mutti“ von Chris Tall.

Hilke Klaus hat von allen Teilnehmern die meisten Bücher gelesen, sage und schreibe 32. Als Anerkennung bekam sie einen Büchergutschein der VGH-Stiftung. Nur ganz knapp dahinter liegt Lale Aschmutat mit 31 Büchern, sie bekam einen Buchpreis. Auf den dritten Platz kam Mirjam Leim mit 24 Büchern, auch sie kann sich über ein Buch freuen.

Den Kreativpreis, einen Gutschein über 40 Euro von Expert, gesponsert vom Förderkreis der Stadtbibliothek, bekam Lale Aschmutat für ihr Bild zum Thema Lesen. Begeistert war Katrin Koball von Lena Stöfers Text zu „Ohne Handy voll am Arsch“ und Marleen Westermanns Gedicht zum Buch „Miss Apfelblüte“ von Sonja Bullen. „Ich würde mich sehr freuen, wenn die beiden ihre Texte bei unserem Poetry Slam im September vortragen würden.“ - ahk

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