700 Zuschauer feiern Bands beim Festival ab

„Hallo Verden“: Acht Stunden Vollgas vor und auf der Bühne

Rocken auf der Bühne: Die „Dead Rock Pilots“ aus Bremen räumten ordentlich ab. - Fotos: Niemann

Verden - Volles Haus, buntes Publikum und beste Live-Mugge auf der Bühne, das Festival „Hallo Verden“ in der Stadthalle erfüllte einmal mehr alle Erwartungen. Für das von Bremen4 Live-Reporterin Chrissie Look moderierte Event der Lebenshilfe Rotenburg-Verden, standen am Sonnabend acht Bands auf Bühne. „Alles läuft reibungslos wie immer. Viele sind bereits gut eingespielt“, freuten sich die Organisatoren Hans-Joachim Hopfe und Ulf Henning, während im Saal das Publikum rockte.

Aus ganz Deutschland kommend, nahmen die Bands nacheinander im kleinen und großen Stadthallensaal Aufstellung, um den Fans mit Vollgas und mit teils fulminanten Licht- und Bühnenshows ein heißes Musikprogramm zu präsentieren. Und der Funke sprang über. Fast acht Stunden wurde getanzt, gesungen, gelacht und gemeinsam gefeiert. „Das Konzert war gelebte Inklusion“, so Hans-Joachim Hopfe. Die Wiederholung im nächsten November ist jedenfalls bereits geplant.

Es gehört zu den Musikveranstaltungen im Herbst wie Geschenke zum Weihnachtsfest: seit sieben Jahren finden sich in der Stadthalle Hunderte junge und jung gebliebene, teils weitgereiste Musikliebhaber mit und ohne Handicap ein, um ausgelassen und friedlich „ihr“ Festival zu feiern. Für die siebte Auflage standen acht Bands auf der Bühne und alle haben ausnahmslos die Erwartungen des Publikums erfüllt. Mit dabei waren „Pinski“, die kurzfristig für „Pad“ einsprangen, „Finder“, „Dead Rock Pilots“, „Invantatem“, „Antiheld“, „Leslie Clio“ und „Staubkind“. Den Headliner machten „Die Happy“. Allerdings scherte die Besucher der Bekanntheitsgrad der Musiker eher weniger. Beim Auftritt der „Dead Rock Pilots“, der einzigen Coverband des Abends, ging im kleinen Saal der Stadthalle sogar richtig die Post ab. Dort brachten die fünf Kerle aus Bremen mit Hits aus dem internationalen Rock-Genre die Bühne zum Beben.

Das Publikum ging voll mit. Jeder Song wurde gefeiert.

„Aus vielen Bewerbungen haben wir wieder die Bands ausgewählt. „Pad“ hat leider abgesagt, aber mit „Pinski“ stand ebenbürtiger Ersatz auf der Bühne“, erzählte Ulf Henning, der seit Jahren federführend die Musik des Festivals koordiniert. Befragt nach der Besucherzahl sprach er von über 700 zahlenden Gästen. Das sei zwar etwas weniger als in den beiden Vorjahren, doch Kasse zu machen sei ja nicht die Intention des Festivals. „Hier steht immer noch die Inklusion im Fokus und dieses Ziel ist definitiv erreicht“, war sich Henning mit Blick ins Publikum sicher.

„HalloVerden“-Festival in der Stadthalle

Auch Wohnstättenleiter Hopfe zeigte sich mit dem Zuspruch rundum zufrieden und sprach von einem Erfolg der inzwischen etablierten Veranstaltung. Hopfe lobte außerdem das Veranstaltungsteam aus Mitarbeitern, Betreuten und Helfern. Hopfe ist vordergründig wichtig, dass das Festival als ein Event wahrgenommen wird, das dem inklusiven Gedanken ganz selbstverständlich Rechnung trägt. „Behinderte und nicht behinderte Menschen sollten zusammenkommen und gemeinsam erleben, wie sich Feiern anfühlt.“ 

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