Acht bis neun Wochen Verzögerung / Prüfung des Zustandes der Südbrücke

Allerpark-Arbeiten werden Weihnachten abgeschlossen

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Mediengruppe Kreiszeitung

Verden - Weil kein Angebot den Ausschreibungsbedingungen entsprach, muss der Baubeginn des Allerparks um acht bis neun Wochen verschoben werden. Das teilte Bürgermeister Lutz Brockmann dem Stadtrat nach einer Anfrage der FDP-Fraktion mit.

Nach dem derzeitigen Planungsstadium soll nunmehr Mitte bis September mit der Maßnahme begonnen werden. Das werde im Zuge eines zweiten Vergabeverfahrens erfolgen. Es sei geplant, so Brockmann, entsprechende Wetterverhältnisse vorausgesetzt, die Baumaßnahme vor Weihnachten abzuschließen.

Neben der Verzögerung seien keine weiteren negativen Auswirkungen derzeit erkennbar, sagte der Bürgermeister. Die Auftragsvergabe im zweiten Vergabeverfahren sei im Rahmen der Kostenschätzung und bereitgestellter Haushaltsmittel erfolgt. Brockmann ließ nicht unerwähnt, dass bei Kostensteigerungen die zuständigen Ratsgremien einbezogen würden.

Eine weitere Anfrage der CDU bezieht sich auf die Verkehrssituation an der Südbrücke. Aus der Antwort des Bürgermeisters geht hervor, dass folgende Optimierungsmaßnahmen durchgeführt worden seien: Rechts-vor-links-Regelung am Blumenwisch, Rechts-vor-links-Regelung an der Kreuzung Reeperbahn/Brückstraße/Untere Straße und Vorfahrt Große Straße gegenüber Parkplatzzufahrt im Bereich Johanniswall.

Zur Südbrücke selbst sagte der Bürgermeister, dass die letzte offizielle Brückenhauptuntersuchung im Jahr 2006 durchgeführt worden sei. Danach sei ein noch ausreichender Bauwerkszustand festgestellt worden. In diesem Monat soll die Brücke an mehreren Stellen kleinflächig aufgestemmt werden, um den Grad der Korrosion zu ermitteln. Das Ergebnis gehe in die beauftragte Brückenprüfung ein und werde im November vorliegen.

Wie berichtet, wurde das Brückengeländer der Allerflutbrücke durch mehrere Unfälle beschädigt. Die Reparaturverzögerung begründe sich zum einen durch das Schadensbild selbst, da nicht nur das defekte Geländer ausgetauscht werden könne, sondern auch der Beton im Bereich der Dübel an den Geländerpfosten saniert werden müsse. Zum zweiten rühre die Verzögerung daher, dass das bisher noch nicht abgeschlossene gerichtliche Beweissicherungsverfahren (gerichtliche Auseinandersetzung mit dem Auftragnehmer) keine endgültigen abschließenden Schlüsse zur Folge habe.

koy

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