Abenteuer der Wolkimoxe

Charlotte Hofmann entwickelt gemeinsam mit Kindern einen Comic

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Ganz schön erfinderisch: Einige Julius-Club-Mitglieder erwecken die Wolkimoxe zum Leben, andere sind ganz entspannt.

Verden - Comicbegeisterte Mitglieder des Julius Clubs erlebten in der Stadtbibliothek einen ganz besonderen Nachmittag. Gemeinsam mit der Zeichnerin Charlotte Hofmann entwickelten sie ihren eigenen Comic. Die Kinder lieferten die Ideen, Hofmann zeichnete. Mittels eines Beamers konnten alle das Geschehen live mitverfolgen. Die Ideen sprudelten nur so. Am Ende entstand die Geschichte der „Wolkimoxe“, wunderbare Wesen, die über den Wolken leben.

Charlotte Hofmann studierte Illustration an der Fachhochschule Münster. Heute lebt und arbeitet sie in Berlin, illustriert Kinder- und Geschenkbücher, zeichnet Karikaturen sowie Comics und gibt Workshops, in denen sie mit den Kindern Geschichten auf Papier bringt.

Demokratische Abstimmung über alle Facetten der Geschichte

Gezeichnet habe sie schon seit dem Kindergarten, erzählte Hofmann zu Beginn. Auch unter den Kindern waren viele, die selbst gern zum Stift greifen. Diesmal waren sie aber „nur“ die Ideenlieferanten für Hofmann. Zunächst galt es, die Frage zu klären, wo das Abenteuer stattfinden soll, über den Wolken, im Mittelalter oder im Untergrund waren die Vorschläge. Über die Ideen wurde demokratisch abgestimmt. 

Charlotte Hofmann setze die Ideen der Kinder blitzschnell zeichnerisch um.

Die Mehrheit entschied, dass die Geschichte über den Wolken spielen soll. Nun gab es kein Halten mehr, schnell nahmen die Himmelsbewohner Gestalt an. Mit langen Haaren, die zugleich Sinnesorgane sind, Flügeln und nur einem Auge. Auch ein Name war bald gefunden. „Wolkimoxe“ sollen die Wesen heißen. Doch was sollen die Wolkimoxe erleben? Auch hier gab es wieder viele Vorschläge, über die abgestimmt wurde. Schließlich einigten sich die Geschichtenerzähler darauf, dass ein neugieriges Pärchen die Welt unter den Wolken erkunden möchte – was allerdings bei Strafe verboten ist. Denn mit den Bewohnern der anderen Welt sind die Wolkimoxe schon lange verfeindet.

Zeit vergeht wie im Fluge

Aber die beiden kühnen Wolkimoxe wagen es trotzdem und treffen bei ihrer Expedition auf zwei Fremde, die wissen möchten, wie es oben aussieht. Unter großen Anstrengungen bringen sie sie nach oben. Und siehe da, einer der Ober-Wolkimoxe erkennt in den Fremden anhand eines Tattoos zwei Freunde, die er schon fast vergessen hatte. Denn früher gehörten beide Welten zusammen, so das Happy End.

Das Ende der Geschichte mussten die Kinder im Schnelldurchlauf entwickeln, denn bei der Diskussion über die Einzelheiten war die Zeit wie im Flug vergangen, so dass alle überrascht waren, als die Stunde vorüber war. „Vielleicht habt ihr noch viel bessere Ideen und träumt von einem anderen Ende“, verabschiedete sich Charlotte Hofmann von den kreativen Kindern.

ahk

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