Arbeitsreiches Wochenende für die Wehren

50-Jähriger bei Küchenbrand verletzt

Einsatzkräfte beim Küchenbrand in Eitze. - Foto: Bruns

Verden - Mehrere Einsätze hielten am Wochenende die Feuerwehren Verden, Hönisch-Hutbergen, Döhlbergen-Rieda und Eitze auf Trab. Unter anderem musste eine mehrere Kilometer lange Ölspur abgestreut werden und bei einem Küchenbrand in der Eitzer Dorfstraße wurde ein Bewohner schwer verletzt. Das teilten Polizei und Feuerwehr am Sonntag mit.

Den ersten Einsatz für die Feuerwehr Verden gab es am Freitagabend, gegen 19 Uhr. In einem Reihenhaus am Meldauer Berg hatte ein privater Rauchmelder Alarm geschlagen und ließ ein Feuer vermuten. Die Einsatzkräfte stellten jedoch schnell fest, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.

Knapp zwei Stunden später, gegen 21.15 Uhr, wurde die Feuerwehr Hönisch-Hutbergen zu einer Hilfeleistung gerufen. Auf der L 203 galt es, eine längere Ölspur abzustreuen. Sie erstreckte sich über knapp vier Kilometer von der Abzweigung Oiste bis zum Kreuzungsbereich B 215 in Hönisch. Hier kamen auch die Feuerwehren Döhlbergen-Rieda und Verden sowie die Feuerwehr Blender zum Einsatz. Insgesamt waren 67 Helfer mit zehn Fahrzeugen knapp zweieinhalb Stunden damit beschäftigt, die rutschige Ölspur zu beseitigen.

Am Samstagabend, um 20.35 Uhr, wurden die Verdener Freiwilligen zu einem Alten- und Pflegeheim in der Verdener Innenstadt gerufen. In dem Gebäude hatte die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Ein kleiner Schwelbrand in einem Bewohnerzimmer war für den Alarm verantwortlich. Der betroffene Bereich wurde von der Feuerwehr mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und der leicht verrauchte Gebäudeteil belüftet. Personen wurden nicht verletzt. Nach knapp 30 Minuten war der Einsatz beendet.

Zu einem Küchenbrand in der Eitzer Dorfstraße fuhren die Feuerwehren Verden und Eitze gegen 23 Uhr. Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte eine Küche im Erdgeschoss eines Zweiparteienhauses. Weite Teile des Gebäudes waren von der Rauchausbreitung betroffen. Der schwer verletzte 50-jährige Bewohner und ein Hund befanden sich vor dem Haus.

Der Mann hatte in einer Pfanne Pommes-Frites braten wollen. Während sich das Fett erhitzte, war er eingeschlafen und es war zu dem Brand gekommen, der sich über die Kücheneinrichtung bis zur holzvertäfelten Decke ausbreitete. Der Mann wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Der Hund kam bei den Nachbarn unter. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen von der Küche auf andere Zimmer. Allerdings ist die Wohnung wegen des Rauches bis auf Weiteres unbewohnbar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Am Haus entstand ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich.

Nach etwa 90 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehren beendet und die knapp 40 Einsatzkräfte, die mit sechs Fahrzeugen ausgerückt waren, konnten wieder einrücken.

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