Zonta Verden feiert Jubiläum und denkt dabei auch an andere

4 000 Euro für Madagaskar

Im Sommer hatte im französischen Dijon eine District-Konferenz stattgefunden. Serviettenschwenkend und zu „Les Lacs du Connemara“ , einem Chanson von Michel Sardou, wurde darin erinnert.

Verden – Interessante Gespräche, wertschätzende Grußworte, eine informative Festrede, viel Lob für ein engagiertes Gremium, gutes Essen, Musik und Tanz: Das waren die Zutaten, die die lokale Jubiläumsfeier von Zonta International im Foyer der Niedersachsenhalle auf den Tag genau 100 Jahre nach der Gründung zu einer runden Sache werden ließen. Die ebenso professionelle wie unterhaltsame musikalische Begleitung durch DJane Christiane Krentscher aus Burgwedel machte das Fest perfekt.

Gleich zu Beginn hatte die Präsidentin des Zonta Clubs Verden, Carola Schäfer, eine lange Liste der Ehrengäste und Dankadressen abzuarbeiten. Neben der Landtagsabgeordneten Dr. Dörte Liebetruth, der stellvertretenden Landrätin Karin Labinsky-Meyer und der stellvertretenden Bürgermeisterin Anja König begrüßte sie auch Zontians befreundeter Clubs aus Nah und Fern. Die Vizepräsidentin von Zonta International, Ute Scholz aus Verden, und Area Director Dr. Petra Böhmer aus Lübeck waren ebenso darunter wie Mitglieder anderer regionaler Service-Clubs, Freunde und Förderer von Zonta und natürlich die eigenen Clubmitglieder.

Nach Grußworten von Labinsky-Meyer und König ging Ute Scholz in ihrer Festrede auf die Entstehung, die Bedeutung und die Ziele von Zonta ein. Sie berichtete, dass der Club am 8. November 1919 in Chicago von engagierten berufstätigen Frauen gegründet wurde. Sie wollten sich für ihre Rechte und gegen Gewalt an Frauen einsetzen. Die Idee, dass sich Frauen für das eigene Geschlecht stark machen, habe sich dann zügig in der ganzen Welt verbreitet. Die Gründung des ersten deutschen Clubs in Hamburg ist auf das Jahr 1931 datiert, Zonta Verden wurde vor 15 Jahren aus der Taufe gehoben.

Vor Ort seit 15 Jahren

Nicht nur die Vergangenheit, auch die Zukunft wurde an diesem Abend beleuchtet. Und keine Service-Club-Veranstaltung ohne Unterstützung eines Projektes: Die Gäste spendeten fast 4 000 Euro für das von Scholz vorgestellte und beworbene Zonta-Projekt „Let Us Learn Madagascar“. Dahinter verbirgt sich ein integriertes Bildungsprogramm, das Chancen und Förderung für gefährdete und ausgegrenzte Kinder, insbesondere Mädchen, in dem Inselstaat bietet.

Scholz, die im Frühjahr Madagaskar besucht hatte, berichtete vom spürbaren Erfolg des Unicef-Projekts, das sich neben der Bildung und Gesundheitsförderung dem Thema Kinderehen annehme und das positive Auswirkungen nicht nur für die Mädchen, sondern auch für deren Familien habe.  nie

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