Baufortschritt in der Aller-Weser-Klinik ist im Plan

3 400 Quadratmeter Stahlbeton für das neue Bettenhaus

Das Bettenhaus nimmt Gestalt an. Im Frühjahr soll Richtfest gefeiert werden.
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Das Bettenhaus nimmt Gestalt an. Im Frühjahr soll Richtfest gefeiert werden.

Verden – Während der Betonmischer auf dem Gelände der Aller-Weser-Klinik in Verden Material für das obere Geschoss liefert, laufen außen bereits die Klinkerarbeiten. Der Rohbau des Bettenhausneubaus nimmt genau ein Jahr nach dem ersten Spatenstich immer mehr Gestalt an.

Auch in Zeiten von Corona gehen die Arbeiten auf der Baustelle weiter, das Ziel ist klar definiert: Im Sommer 2022 soll der Neubau bezugsfertig sein. Alle Mitarbeiter der Firma Holzkamp sind sensibilisiert und arbeiten unter den vorgegebenen Hygienemaßnahmen.

Nach und nach wächst so das Gebäude in die Höhe. Dass die Arbeiten an der Außenfassade parallel zur Fertigstellung der Geschosse laufen, ist nicht ungewöhnlich. „Wir freuen uns sehr, dass an weiten Teilen des Gebäudes schon der Klinker zu sehen ist, der den Bettenhausneubau später schmücken wird“, berichtet AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr. Der hellgraue Klinker wurde bereits an der Außenfassade auf Seiten der Straße Am Burgberg angebracht.

Im Inneren geht es weiter: Säulen stützen die Geschossdecken, bis hier der Beton völlig ausgehärtet ist. „Wenn wir über die Baustelle laufen, lassen sich schon Strukturen erkennen. So ist der Schacht für die Aufzüge bereits fertig und erste Wände für spätere Räumlichkeiten stehen schon. Es ist spannend, den Ablauf hier mitzuverfolgen“, ergänzt Verwaltungsdirektorin Daniela Aevermann.

Ein Highlight ist die Baustellenkamera, die auf dem Dach des Altbaus der AWK angebracht wurde und seit Beginn der Arbeiten das Geschehen dokumentiert. Interessierte können auf der Website des Krankenhauses den Baufortschritt verfolgen. „Die Zeit bis zur Grundsteinlegung im September haben wir als Film anfertigen lassen. Die Fortschritte der letzten Monate im Zeitraffer zu sehen, ist imposant für uns alle“, erklärt Aevermann.

In Zahlen betrachtet, ist der Fortschritt beeindruckend: So wurden zu Beginn 8 000 Kubikmeter Boden ausgehoben. 3400 Quadratmeter Stahlbetonwände wurden bis dato verbaut und 20 000 Cobiax-Hohlkörper in den Decken. 900 Quadratmeter werden verklinkert, bis jetzt wurden 60 000 Steine an der Fassade angebracht.

„Diese Zahlen sind kaum vorstellbar“, meint Marianne Baehr. „Wenn wir allerdings sehen, wie groß der Neubau tatsächlich ist, dann leuchten sie ein.“ Trotz Lockdown dürfen die Arbeiten weiterlaufen. „Darüber sind wir mehr als froh. Wir planen im späten Frühjahr unser Richtfest und es sieht alles danach aus, dass wir es schaffen“, freut sich Verwaltungschefin Aevermann.

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