Stadt will über Förderung Beleuchtung finanzieren / Leuchten auch zwischen Osterkrug und Schnuckenstall

23 Solarlampen zwischen Dauelsen und Walle

Straßenschild im Winter im Dunkeln. Rechts ist das Licht von Scheinwerfern zu sehen.
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Im Winter früh finster: An der B215, zwischen Dauelsen und Walle, leuchten im Dunkeln nur die Scheinwerfer der Autos.

Verden – Mehr Licht im nächtlichen Tunnel der B 215 zwischen Dauelsen und Walle? Das fordern Vertreter aus beiden Ortschaften schon seit Jahren. Nun könnte der Schalter umgelegt werden, denn es kommt Bewegung in die Angelegenheit.

Stadt unterstützt Antrag

„Die Stadt unterstützt den Antrag. Es gibt ein Förderprogramm und wir werden uns mit einem Konzept bewerben“, so Stephanie Weber vom Fachbereich Straßen und Stadtgrün: 23 Leuchten, pro Stück cirka 2 000 Euro, so die Rechnung, könnten dabei ‘rumkommen.

Von Dauelsen nach Walle oder umgekehrt, wer den Weg als Radler oder Fußgänger nimmt, der braucht in der Dunkelheit Nerven und starkes Licht. Erst an der Autobahnzufahrt darf er aufatmen. Solarlampen sorgen für den Überblick. Und genau davon sollen weitere an der Bundesstraße 215 für Sicherheit sorgen. Möglich machen soll es eine neue Förderrichtlinie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Leuchten ab der Bertha-Benz-Straße

Stehen könnte – aus Richtung Verden kommend – die erste Leuchte an der Bertha-Benz-Straße. Nachfolgend dann reiht sich Leuchte an Leuchte bis zur Autobahnzufahrt, von dort in Richtung Eisenbahnunterführung, wo die letzte Lampe in Richtung Walle scheinen würde.

Vergabe der Fördermittel nach dem Windhundprinzip

Die Stadt will sich sputen, um an das Geld kommen. „Wir müssen schnell sein und ein bisschen Glück haben, denn die Vergabe der Förderrichtlinie erfolgt nach dem Windhundprinzip“, so Stephanie Weber. „Wer zuerst kommt, der mahlt zuerst“, so der Vorgang im Ministerium. Fließt das Geld, könnten die Lampen im Jahr 2023 brennen.

Leuchten auch an der Zufahrt Verden-Ost

Was an der Autobahnzufahrt Verden-Nord möglich ist, soll auch an der Zufahrt Verden-Ost umgesetzt werden. Im Bereich zwischen Kreisel Osterkrug, der folgenden Einmündung der Autobahn und weiter bis zum Schnuckenstaller Weg herrscht während der Abend- und Nachtstunden ebenfalls Finsternis. Geplant sei daher, an der Verbindung, über das Förderkonzept, zwölf Solarlampen aufzustellen, sagt die Verwaltung.

Solarlampen einfacher abzuwickeln als Verkabelung

Der Aufbau von Solarlampen dürfte deutlich einfacher und schneller abzuwickeln sein, als eine Verkabelung und der damit verbundene Anschluss an das öffentliche Netz. Die Stadtwerke hatten mehrfach auf die Problematik verwiesen, die Leitungen über beziehungsweise unter der Autobahn zu verlegen. Sogar die Idee, die Kabel in den Leitplanken über die A27 zu führen, war geprüft, dann aber aus Gründen der Statik verworfen worden. Der Bahndamm in Walle, in Nachbarschaft zur A27, stellte ein weiteres Hindernis dar. Wer da durch will, der muss mit dem Unternehmen lange verhandeln. Das könnte sich ein paar Jahre hinziehen und ob mit erfolgreichem Ausgang, sei unsicher, so ein Gesprächsergebnis.

Kamermann machte deutlich, dass die Stadt für den Aufbau der Solarlampen eigentlich nicht zuständig ist. „Wir befinden uns zwischen den Ortsschildern in dem Bereich auf freier Strecke und damit außerhalb unseres Aufgabengebietes“, so seine Erklärung. Allerdings unterstütze die Stadt den Ausbau, zumal er ins städtische Radförderkonzept passe.

Bewohner haben auf starke Nutzung des Weges durch Schüler hingewiesen

Die Bewohner sowohl in Dauelsen als auch Walle hatten auf die verstärkte Nutzung des Weges, insbesondere durch Schüler, hingewiesen. Zudem bestünden über die Jugendarbeit enge Verbindungen zu den Sportvereinen.

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