Erich Rottmann wird von der DPG für seinen langjährigen Einsatz geehrt

100 Hilfstransporte und kein Ende in Sicht

Feierstunde: DPG-Transportleiter Heinz Möller und Erich Rottmann bei der Übergabe der Präsentkörbe.
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Feierstunde: DPG-Transportleiter Heinz Möller und Erich Rottmann bei der Übergabe der Präsentkörbe.

Verden – Seinen 100. Hilfstransport in die polnische Partnerregion Lubuski hat jetzt der 72-jährige Dörverdener Erich Rottmann für die Deutsch-Polnische Gesellschaft Verden absolviert. Dazu gratulierte DPG-Sprecher und Transportleiter Heinz Möller ihm mit herzlichen und anerkennenden Worten.

Der Einsatz von Erich Rottmann für die deutsch-polnische Freundschaft und Verständigung begann im Jahr 2010 als Beifahrer von Anton Werle mit einem Lastwagen des Landkreises Verden. Mittlerweile sind es nach zehn Jahren beachtliche 100 Transporte für den einstigen Elektriker am Dörverdener Kraftwerk geworden und viele weitere sollen folgen, wenn es die Gesundheit erlaubt, erklärte Rottmann bei einer kleinen Feierstunde.

Dort erhielt er von Möller im Beisein des DPG-Teams als Dankeschön einen Präsentkorb und eine vom Langwedeler Hobbykünstler Fred U. Higgen liebevoll gestaltete Dankesurkunde. Bei etlichen seiner Einsätze war auch seine Ehefrau Anne Rottmann unterstützend an seiner Seite. Ein Buch-Präsent von Landrat Peter Bohlmann gab es sogar noch obendrauf.

Die meisten seiner Hilfstransporte führten den Jubilar nach Grünberg/Zielona Gora. Aber auch auf Einsätze nach Gorzow Wielkopolski/Landsberg an der Warthe, in die Gemeinde Betsche, zur Nervenklinik in Meseritz-Obrawalde sowie nach Glatz an der Neisse/Klodzko in Niederschlesien kann Rottmann zurückblicken. „Alle diese Fahrten blieben unfallfrei und er achtete immer darauf nicht zu rasen, um den kostenintensiven Benzinverbrauch gering zu halten“, so Möller. Erich Rottmann fuhr dabei rund 130 000 Kilometer auf den Straßen der deutsch-polnischen Freundschaft und Verständigung. Insgesamt sei er 300 Tage allein wegen seines Einsatzes als DPG-Transportfahrer im polnischen Nachbarland gewesen. An seinem ersten Transport im Januar 2010 kann sich der Jubilar noch gut erinnern: „Damals gab es noch einen richtigen Winter. In Zielona Gora mussten wir die Fahrzeuge freischaufeln, so hoch lag der Schnee.“

Einen Präsentkorb von Anton Werle gab es auch für DPG-Transportleiter Heinz Möller, der seinen 350. Hilfstransport nach Polen organisiert und begleitet hat.

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