Gestohlenes Kaninchen mit tiefen Schnittwunden wieder aufgetaucht / Kleintierdiebstähle erheblich gestiegen

„Unsere Kleine kann das nicht verstehen“

Vater Marcel Penz und Tochter Chanice sind geschockt: Erst wurde ihnen Kaninchen „Frieda“ gestohlen, dann tauchte das Tier wieder auf - offensichtlich mit einer Rasierklinge oder ähnlichem misshandelt.

Etelsen - (pma) · Was der oder die Unbekannten mit ihrem Diebstahl bezweckten, wird wohl auf ewig ihr Geheimnis bleiben. Denn einen Nutzen aus einer derartigen Straftat zu ziehen, dürfte ausgeschlossen sein. In der Nacht von Freitag auf Samstag verschafften sich die Täter Zutritt zu einem Grundstück im Ginsterweg in Etelsen und stahlen zwei im Außengehege befindliche Kaninchen.

Der Diebstahl wurde am Samstagmorgen von den Eigentümern bemerkt, die unverzüglich Anzeige erstatteten. Noch am gleichen Tage tauchte eines der Tiere in der Nähe des Grundstücks wieder auf. Das Kaninchen war vermutlich mit einer Rasierklinge oder ähnlichem misshandelt wurden und wies tiefe Schnittwunden auf.

Besonders für die vierjährige Tochter der Familie ein gewaltiger Schock. „Unsere Kleine kann nicht verstehen, warum Menschen einem Tier derartiges antun“, erklärte die Besitzerin Daniela Freese, Mutter der vierjährigen Chanice. „Und ich, offen gesagt, auch nicht“, fügte sie noch hinzu. Obwohl das Freigehege sicher der bessere Ort wäre, ein Kaninchen zu halten, bleibt „Frieda“ künftig in der Wohnung.

Wohl die richtige Entscheidung, wenn man bedenkt, dass die Anzahl der Kleintierdiebstähle, wie Arnold Reinhard von der Polizeistation Langwedel bestätigt, im letzten Vierteljahr erheblich angestiegen ist. „Wir haben leider bisher keine Ahnung, was dahinter steckt“, so Reinhard. „Deshalb möchten wir die Bürgerinnen und Bürger bitten, sehr genau auf Personen zu achten, die womöglich die örtlichen Gegebenheiten ausspionieren.“

In diesem Zusammenhang wies Arnold Reinhard noch darauf hin, dass die Diebstähle von Katzen nicht in die jetzige Tatserie passen. „Es geht vor allem um Gänse, Enten, Tauben oder eben auch Kaninchen“, so Reinhard. Wer insoweit Beobachtungen macht oder nähere Hinweise geben kann, wende sich bitte an die Polizei Langwedel, Tel. 04232/7617.

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