Geschütztes Moor soll nicht zerstört werden

Umweltminister gegen Torfabbau in Achim

Umweltminister Sander (Mitte, 4.v.li.) sprach sich gestern gegen Torfabbau im heimischen Moor aus.

Achim - Der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) hat sich gestern Nachmittag das Moorgelände zwischen Badenermoor und Posthausen angesehen und sich dabei eindeutig dagegen ausgesprochen, hier auf 157 Hektar Torf abzubauen.

Wie berichtet, hat die Torfindustrie den Abbau gefordert, und der Entwurf zum neuen Landesraumordnungsprogramm dem entsprochen. Sander erklärte, hier handele es sich um ein Naturschutzgebiet, das auch zum Flora-Fauna-Habitat-Gebiet gehöre, und deshalb werde er Widerstand leisten gegen die Abbaupläne.

Über das neue Landesraumordnungsprogramm entscheidet letztlich die Landesregierung, für Torfabbau zuständig ist das CDU-geführte Landwirtschaftsministerium. Der Umweltminister ist jedoch „mehr als optimistisch“, dass sich seine ablehnende Haltung durchsetzt.

Aufatmen gestern beim NABU-Kreisvorsitzenden Bernd Witthuhn, den Liberalen um den Landtagsabgeordneten Dr. Gero Hocker und beim Achimer Ratsvorsitzenden Hans-Jürgen Wächter. Landwirt Hans-Hermann Gätje hatte dem Minister die Flächen vorgestellt, die 150 Eigentümern gehören und von zehn Landwirten bearbeitet werden.

Gegenüber dem geplanten Sand- und Kiesabbau auf 76 Hektar an der Weser bei Bierden ließ der Minister dagegen Verständnis durchblicken. Man wolle den Sand- und Kies ja auch nicht mit Lastern aus Polen holen, führte der Abgeordnete Hocker aus.

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