Gestern gut besuchter Tag der Offenen Tür an Fachhochschule Ottersberg / Workshops, Informationen und Atelierbesuche

Trotz Eis und Schnee viele Weitgereiste

Burkhard Straßmann (vorne rechts), zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Fachhochschule, und Dozent Hans-Joachim Reich begrüßten Studienbewerber von überallher zum Tag der Offenen Tür.

Ottersberg - (kr) · Eis und Schneeschauer hatten eine Vielzahl von Besuchern nicht davon abgehalten, aus allen Teilen Deutschlands zum gestrigen Tag der Offenen Tür der Fachhochschule nach Ottersberg zu reisen.

Ein Blick über den Parkplatz machte deutlich, dass Interessierte zum Beispiel aus Berlin, Regensburg, Frankfurt und Aachen gekommen waren, um einen Tag lang hinter die Kulissen des Studienbetriebs zu schauen.

„Meine Tochter und ich sind schon um vier Uhr in der Frühe von unserem Wohnort bei Aachen aufgebrochen. Die Wetter und Verkehrsverhältnisse waren schwierig, aber wenn wir das hier so sehen, hat sich die Fahrt gelohnt“, berichtete Adelheid Winter. Sie begleitete ihre Tochter Maren in die Fachhochschule und schaute sich die Bildungseinrichtung aus verschiedenen Perspektiven an.

„So umfangreich, so informativ und so offen hatten wir uns das nicht vorgestellt“, staunte sie. „Wenn wir jetzt noch einen Studienplatz bekommen, die Finanzierung geregelt und eine Wohnung oder WG gefunden wird, ist der Weg ins Studium geebnet“.

Studio – und Atelierrundgänge gehörten gestern ebenso zum Angebot wie ein offenes Gesprächsforum in der Aula des Altbaus am Wiestebruch, bei dem die künftigen Studenten Fragen an Studierende, Dozenten und Professoren stellen konnten. Projekte wurden präsentiert, und auch die Mappenberatung für alle Studiengänge, sowie Einzel- und Gruppenberatungen ließen an diesem Tag keine Fragen offen.

Der riesige Informationstisch im Foyer des Neubaus an der Großen Straße bog sich beinahe unter dem Material, das über alle Bereiche der Fachhochschule informierte. Von diesem Ausgangspunkt aus lenkten die Organisatoren des Tags die Besucher in unterschiedlichste Richtungen, wobei Workshops und Lesungen auf großes Interesse stießen.

Für die Mappenberatung als unverzichtbarer Teil bei der Studienbewerbung nahmen sich gleich mehrere Professoren und Dozenten Zeit. Wer wissen wollte, wie das Essen in der Mensa der Fachhochschule schmeckt, hatte Gelegenheit, sich von den Kochkünsten der Mensa-Leiterin Ulrike Bülow und ihrer studentischen Küchenhilfen zu überzeugen. Vegetarisch und nur mit biologisch erzeugten Produkten aus der Region zubereitet, kam ein gesundes Mittagessen auf den Tisch, das auch Feinschmecker begeisterte.

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