Finanzausschuss beriet Zusammenlegung der Realschule / 3,7 Millionen Euro nicht überschreiten

Für Trennwand und „kalte“ Küche

Verden - (kp) n „Einstimmig“, tönte es am Mittwochabend freudig im Finanzausschuss. Rund eineinhalb Stunden hatte das Gremium über die Zusammenlegung der Realschule teils kontrovers diskutiert, um schließlich doch auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.

Noch sind die fünften und sechsten Klassen der Realschule in der Grundschule an der Jahnstraße untergebracht. Weil die aber nun Ganztagsschule ist und deshalb mehr Platz benötigt und, weil das Unternehmen Schule an einem Standort leichter zu führen ist, sollen die Jüngsten unter den Realschülern nun an die Trift umziehen. Dazu sind Erweiterungsbauten nötig.

Über die dazugehörigen Entwürfe hatten Finanz- und Schulausschuss bereits Mitte Juni ausführlich beraten. Die Entwürfe des Planers Heiko Jahn vom Walsroder Architekten-Büro KMS waren seinerzeit gut angekommen. Geplant ist einerseits ein dreigeschossiger Anbau an der Stelle, wo jetzt noch der Verbindungsgang zur alten Turnhalle steht. Hier wäre dann unter anderem Platz für 22 Unterrichtsräume.

Vor den jetzigen Haupteingang der Schule soll ein Anbau gesetzt werden, in dem eine Mensa und die schon lange gewünschte Aula untergebracht sind. Am Donnerstag galt es nun zu klären, ob man denn eine mobile Trennwand zwischen Pausenhalle und Aula finanzieren möchte.

Auf 3,66 Millionen Euro hatte Heiko Jahn die Gesamtkosten geschätzt. Für die Trennwand inklusive Schienen wären noch einmal rund 90 000 Euro fällig. Das sei sicher eine Menge Geld, so Schulleiter Christian Piechot. Er halte eine Abtrennung aber für sehr wichtig, um den vielen Aktivitäten an der Schule einen (Proben-)Raum bieten zu können.

Hin- und hergerissen dazwischen, dem Wunsch der Schule zu entsprechen, die Baukosten aber so gering wie möglich zu halten, folgte der Ausschuss schließlich dem Vorschlag Ingo Neumanns (SPD) und Gebhard Rosenthals (CDU). Das bedeutete: Die Trennwand soll her, insgesamt aber darf eine Bausumme von 3,7 Millionen Euro nicht überschritten werden.

Keine Mehrheit fand sich für die von Gesine Ahlers (Grüne) so befürwortete Zubereitungsküche für 205 000 Euro. Es bleibt bei einer reinen Essensausgabe in der Realschule. Er halte es nicht für realistisch, dass das Essen für die Kinder und Jugendlichen künftig direkt in Verdens Schulen gekocht werde, so Gebhard Rosenthal. Auch der Ausschuss hielt eine Zentralküche in der Stadt für wesentlich wahrscheinlicher.

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