Volker Schalow berät Interessierte in Energiefragen / Von Heizungsanlagen über Wärmedämmung bis Elektrogeräte

Tipps, die Geld sparen und Umwelt helfen

Energiesparen fängt bei der Wahl der Leuchtmittel an.

Oyten - (kr) · Wer Energie einspart, schont seinen Geldbeutel, hilft Natur und Umwelt. Der Oytener Diplom-Ingenieur Volker Schalow, Energieberater im Auftrag der Verbraucherzentrale, bietet mehrmals im Monat im Oytener Rathaus Sprechstunden für Interessierte an, in der er sich den unterschiedlichsten Fragen widmet.

Schwerpunkt ist der häusliche Bereich. Überalterte Heizungsanlagen und auf der anderen Seite Wärmepumpen, Sonnenkollektoren bis hin zu stromsparenden Elektrogeräten sind dabei im Visier des Energieberaters.

„Es gibt heute kaum noch Verbraucher, die sich nicht mit der Frage des Energiesparens beschäftigen. Wer heute noch seinen Fernseher oder seine Musikanlage auf Stand-by laufen lässt, hat die Zeit verschlafen“, erklärt Schalow.

„Und es gibt auch keine Hersteller mehr, die ihre Geräte nicht unter dem Aspekt von sparsamem Energieverbrauch bewerben. Selbst die im Moment wieder aktuelle Weihnachtsbeleuchtung wird unter dem Gesichtspunkt des sparsamen Energieverbrauchs installiert.“

Den Stromzähler im Auge zu haben und das Bemühen, ihn weiter in seiner Drehzahl zu drosseln, sei für Verbraucher angesichts des stetigen Preisanstiegs von Gas und Öl beinahe schon ein Sport geworden, sagt Schalow. „Ein sehr begrüßenswerter.“

Egal, ob Waschmaschine, Trockner, Gefrierschrank oder Leuchtmittel – Stromfresser hätten keine Chance mehr. Menschen, die sich noch vor ein paar Jahren wenig oder gar nicht um solche Dinge gekümmert hätten und bei Neuanschaffungen lediglich den Preis oder das Aussehen von Konsumgütern im Auge hatten, würden heute kritisch und energiebewusst die Nachhaltigkeit einer Investition hinterfragen, erläutert Schalow.

Bürger, die das Beratungsangebot im Rathaus in Anspruch nehmen, hätten sich bereits im Vorfeld schlau gemacht und stünden Energiefragen keineswegs mehr blauäugig gegenüber, was ein klärendes Gespräch natürlich einfacher mache. Häufig drehe es sich dabei um vom Energieversorger geforderte Stromkosten-Nachzahlungen.

Oft seien es alte Geräte, die zwar noch einwandfrei funktionierten, aber einen zu hohen Verbrauch hätten, weiß der Fachmann. „Man kann leicht durch den Kauf eines neuen Gefriergerätes 100 bis 150 Euro im Jahr an Energiekosten sparen. Da hat sich die Anschaffung schnell amortisiert.“

Darüber hinaus wirft Schalow immer wieder einen Blick auf die Heizkosten. Rund 80 Prozent aller Wohngebäude in Deutschland seien vor 1980 gebaut worden, zu einer Zeit, als Wärmedämmung noch kein großes Thema war. Wie und womit Häuser und auch Firmengebäude kostengünstig und effektiv nachgerüstet werden können, kann der Experte natürlich beantworten. Dafür kommt er gerne ins Haus, um vor Ort die Schwachstellen aufzudecken.

„Energiesparen beginnt im Kopf. Man muss sich mit dem Thema befassen und es quasi zu seiner eigenen Sache machen, dann bewegt man auch was“, rät Volker Schalow, der jeden zweiten Dienstag im Monat im Oytener Rathaus in der Zeit von 16.30 bis 19.30 Sprechstunden abhält und unter Tel. 0171/3371590 zu erreichen ist.

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