Gudewillschule kooperiert mit Helene-Grulke-Schule der Stiftung Waldheim

Zusammenarbeit mit Mehrwert

Freuen sich auf die Kooperation: (v.l.) Gudewill-Rektor Marcus Dell, seine Kollegin Meike Holsten von der Helene-Grulke-Schule und Klassenlehrerin Heike Schulte-Sasse.
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Freuen sich auf die Kooperation: (v.l.) Gudewill-Rektor Marcus Dell, seine Kollegin Meike Holsten von der Helene-Grulke-Schule und Klassenlehrerin Heike Schulte-Sasse.

Thedinghausen – Es hat ein bisschen gedauert. Doch nach etwa zwei Jahren Vorbereitungszeit beginnt mit dem neuen Schuljahr eine Kooperation der Gudewill-Oberschule mit der Helene-Grulke-Schule (HGS).

„Die Lehrerinnen und Lehrer sollten es wollen, nicht müssen“, lässt der Thedinghauser Rektor Marcus Dell erahnen, dass er im Kollegium zunächst Überzeugungsarbeit leisten musste.

Mit Erfolg. Im Dezember sei einstimmig der Beschluss gefasst worden, die Kooperation mit der HGS einzugehen. Zwar habe die Pandemie das Projekt ein wenig ausgekontert, „doch wir wollten nicht warten, bis Corona zu Ende ist“, darum geht es nächste Woche los.

Das bedeutet: Die Oberschule bietet sechs Schülerinnen und Schülern aus der Samtgemeinde mit dem Förderbedarf Geistige Entwicklung die Möglichkeit, in einem eigenen Klassenraum plus Differzierungszimmer Unterricht zu erhalten, und zwar offziell als HGS-Kinder, wie die Schulleiterin Meike Holsten erläutert.

Die „Gäste“ bringen der Rektorin zufolge Mobiliar und Personal mit. Klassenlehrerin ist Heike Schulte-Sasse, zudem sind eine Fachlehrerin sowie ein pädagogischer Mitarbeiter und ein Absolvent eines Freiwilligen Sozialen Jahrs für die Schüler da.

Darüber hinaus wollen die Beteiligten schauen, was zusätzlich an Integration ins Schulleben möglich ist, sei es im Sport- oder Kunstunterricht, sei es die Teilnahme an der Projektwoche. Das werde sich aber peu à peu ergeben.

„Was bringt uns das?“, fragt Marcus Dell rhetorisch, „außer dass wir einen Klassenraum abgeben? Es bringt uns erstmal nichts“, ist der Oberschulrektor ganz ehrlich. Doch dann bringt er den Mehrwert ins Spiel, den die Schüler haben werden: Die Aufnahme fördere das soziale Lernen, den normalen Umgang mit behinderten Menschen.

Von Philipp Köster

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