„Zack, zack, sehr professionell“

Gute Resonanz auf Impfangebot in Thedinghausen

Vor dem Haus auf der Wurth an der Bürgerstraße bildet sich mittags eine lange Schlange.
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Vor dem Haus auf der Wurth an der Bürgerstraße bildet sich mittags eine lange Schlange.

Thedinghausen – Im Fokus des Impfangebotes im Haus auf der Wurth in Thedinghausen am Montagnachmittag standen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Betrieben in der Samtgemeinde. Die Geschäftsführerin der Firma Elektro-Knief aus Thedinghausen, Birgit Knief, hatte sich – wie berichtet – spontan an die Gemeinschaft der Selbstständigen (GdS) gewandt, ob die nicht ein Angebot des mobilen Impfteams des Landkreises Verden für Thedinghausen organisieren könnte.

Das Netzwerk der Gewerbetreibenden und Selbstständigen nutzte der Vorsitzende Wolfgang Golasowski, um kurzfristig einen Termin zu bekommen.

So hatten gestern Betriebe für ihre Belegschaft zuerst die Möglichkeit eine Erst-, Zweit- oder Boosterimpfung zu bekommen. Das Angebot wurde entsprechend sehr rege genutzt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekamen einen Termin gleich zu Beginn der Impfung. „Kurze Wege für alle“, stellte Golasowski erfreut fest.

Vor der Impfung müssen ein Anamnese- und ein Einwilligungsbogen ausgefüllt werden. Für Volker Schote aus Morsum (vorn) kein Problem.

Für einen reibungslosen Ablauf bei der Impfung gegen Corona im Haus auf der Wurth waren Anamnese- und Einwilligungsbogen enorm wichtig. Den hatte Volker Schote aus Morsum nicht dabei. Im Optimalfall konnten diese Dokumente aus dem Internet runterladen und bereits ausgefüllt zum Impftermin – neben Impfpass und den Personalien – mitgebracht werden. Er hatte ihn nicht und musste ihn vor Ort ausfüllen. „Kein Problem“, sagte die Leiterin des gestrigen Impfangebots, Martina Wüllmers. Sie bezeichnete das Haus auf der Wurth als gut geeignet zur Durchführung einer solchen Impfaktion: Die Räume konnten schnell ohne große Planung hergerichtet werden. Im Flur die Anmeldung, im Nebenraum Dokumente ausfüllen und der Saal wurde für ein Vorgespräch, Impfung und Personalien entsprechend genutzt, sodass die Privatsphäre gewährleistet blieb.

Wüllmers freute sich über eine ausgesprochen gute Resonanz an Impfwilligen. Die standen den halben Bäckerweg entlang in der Schlange, mussten aber nur rund eine Stunde warten bis zum Piks. Darüber hinaus spielte das Wetter auch noch mit. So war es auch beim Morsumer Volker Schote: Von der Anmeldung bis zum Piks vergingen keine zehn Minuten. Verena Garscha als Thedinghäuserin aus der direkten Nachbarschaft zum Impfort erzählte von ihren Bekannten, denen sie den Tipp des offenen Impfens gegeben hatte und die ihn auch gleich wahrgenommen hatten.

Seit rund einer Woche ist das Boostern auch für Minderjährige erlaubt, und so nutzten Jannik (14) und Fynn (12) aus Eißel in Begleitung ihrer Mutter das Angebot. „Das ging zack, zack, sehr professionell“, kommentierten die Jungs das Angebot, als sie aus dem Ausgang kamen.

Und so wurde am Montag noch bis um 18 Uhr geimpft. „Impfstoff von Moderna und Biontech haben wir genügend“, konnte Martina Wüllmers versichern.

Von Heiner Albrecht

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