Witzige Dialoge, Top-Bühnenbild / „Morsumer Laiens“ spielen Räuber Hotzenplotz

Theateratmosphäre in Aula

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„Überfall“: Räuber Hotzenplotz bedroht die Oma.

Thedinghausen/Morsum - Beim Drehen der Kaffeemühle ertönt Musik. Welch ein wunderbares Geschenk für die Großmutter (Gunda Volmert), dachten sich Kasperl (Ines Lührs) und der Seppl (Marlo Wilsdorf). Aber der gefürchtete Räuber Hotzenplotz (Sabine Maaß-Daneke) wollte auch so eine herrliche Kaffeemühle besitzen und stibitzte der Großmutter das Gerät.

Die Frauen-Theatergruppe „Morsumer Laiens“ spielte das Theaterstück „Der Räuber Hotzenplotz“ für Kinder und Erwachsene. Liebevoll und aufwendig gestaltet präsentierte sich die Kulisse auf der Bühne und in der Aula der Thedinghauser Gudewill-Schule. Die Requisite passte in das Gesamtbild. Die Kostüme waren authentisch und die Technik, vor allem die Lichteffekte, sorgten eine super Theateratmosphäre in der ansonsten sehr nüchternen Aula.

Regisseurin Elke Kopp bedankte sich im Namen des gesamten Ensemble für die Unterstützung durch Hausmeister und Schule. „Es war schwierig, einen Termin für die Aufführung zu finden. Eigentlich sind wir sonst viel früher dran, aber da war die Aula belegt“, so Marion Elfers. Die große Spielfreude der Damen auf der Bühne wurde durch große Unterstützung im Hintergrund, meist durch Familienangehörige, zu einem Theatererlebnis für alle Gäste. Der Wechsel aus ein bisschen Grusel und witzigen Dialogen mit vielen lokalen Bezügen kam bei Alt und Jung sehr gut an. Während die erste Vorstellung in der großen Aula fast bis auf den letzten Platz besetzt war, war der Sonntagmorgen nicht so üppig besucht. „Vielleicht müssen wir über die Uhrzeit 11 Uhr noch mal nachdenken“, meinte Marion Elfers.

Seppl und Kasperl machten sich jedenfalls mit Wachtmeister Dimpfelmoser (Marion Elfers) auf die Suche nach der Küchenmaschine. Während es Kasperl und Seppl mit List und Tücke versuchten, holte sich der Wachmeister Rat bei Wahrsagerin Frau Schlotterbeck (Martina Wirth). Dass sich beide in einander verliebten, trug dann nicht gerade zur Lösung des Falls bei – zudem Kasperl und Seppl auch noch kurzzeitig in die Gefangenschaft des Räubers gerieten. Gut, dass es die gute Fee Amaryllis (Birgit Schröder) gab. Selbst der böse Zauberer Zwackelmann (Imke Jopert) konnte mit seiner Magie und einem zahmen Krokodil wenig gegen die Macht der Fee, dem Seppl und Kasperl ausrichten. Letztendlich konnte die Großmutter ihren Bratwurststreik beenden. Ende gut alles gut. Kaffeemühle wieder da.

Wer das Stück noch einmal sehen möchte, hat am 23. und 24. Januar 2016 noch einmal Gelegenheit dazu.

ha

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