Neuer Standort für Ökoöl-Produktion

„Wesermühle“ Hagen-Grinden kauft alte Wulmstorfer Mühle

+
Andreas Meyer (links) und Anna Hubach von der Öl-„Wesermühle“ Hagen-Grinden präsentieren mit – von links – Bürgermeister Harald Hesse, Wirtschaftsförderer Frank Bielefeld und Mühlenmitarbeiter Christian Pierskalla ihr Firmentransparent am neuen Standort in Wulmstorf.

Wulmstorf - Die Erfolgsgeschichte „Wesermühle“ in Hagen-Grinden fing in einem 20 Quadratmeter großen Raum vor neun Jahren an. Der Standort, zumal es sich um eine Hofgemeinschaft handelt, platzt aber inzwischen aus allen Nähten.

Nach sehr langem Suchen fanden Andreas Meyer und Anna Hubach mit der ehemaligen Wulmstorfer Mühle einen geeigneten neuen Standort für Produktion, Lagerung und Verkauf ihrer guten Speiseöle – und haben die Mühle gekauft.

Neues Leben für altes Gebäude

Samtgemeindebürgermeister Harald Hesse und Wirtschaftsförderer Frank Bielefeld hatten die „Wesermühle“ auf die Wulmstorfer Möglichkeit aufmerksam gemacht und erste Verhandlungen in die Wege geleitet. „Die Chemie zwischen den Meyers aus Wulmstorf und uns hat sofort gestimmt. Sie waren von unserem Konzept, das Gebäude zu erhalten, aber mit neuem Leben zu füllen, begeistert“, sagte Andreas Meyer im Pressegespräch.

Nachdem das Gebäude über mehrere Jahre leer gestanden hatte und sogar als Dorfgemeinschaftshaus mal im Gespräch war, werden wohl ab Oktober dort die verschiedenen Öko-Öle produziert. Andreas Meyer und Anna Hubach haben sich dieses zeitliche Fenster gesetzt.

Mühlenraum wird Verkaufsbereich

„Die Substanz des Gebäudes ist für uns optimal“, freut sich Andreas Meyer. Weil die eine Halle auch so gefliest ist, dass sie maschinen- und staplertauglich ist. Es wird nur eine neue Tür eingebaut.

Der Produktions- und Lagerraum wird gestrichen und mit der notwendigen elektrischen Logistik versehen. Der eigentliche Mühlenraum im Untergeschoss wird zum Verkaufsraum und das andere seitliche Gebäude zum Mühlenweg hin der Bürotrakt.

An bestimmten Tagen kann man in der Mühle einkaufen. Ansonsten wird das Öl im gesamten norddeutschen Raum bis hinunter zum Ruhrpott verkauft und verschickt. Es ist auch an Ständen auf etlichen Märkten und Events im weiteren Bremer Umland bis hin nach Hamburg zu haben.

Keine Betriebsferien in diesem Sommer - Team renoviert die Mühle

Im ersten Stock der Mühle könnte sich das Paar Meyer und Hubach einen Seminarraum vorstellen. „Wir haben fünf Mitarbeiter beschäftigt –nicht alle in Vollzeit – auf die wir uns voll und ganz verlassen können“, berichtet Anna Hubach.

Auf Betriebsferien wird in diesem Sommer wegen des Umzuges verzichtet, weil Vieles in Eigenleistung umgebaut und renoviert wird. Angesprochen auf die bis 2015 mit Erfolg veranstalteten Ölmühlentage hielten sich Meyer und Hubach bedeckt. „Wir wollen erst mal in Wulmstorf ankommen. Die Integration in den Ort ist uns sehr wichtig“, hebt Andreas Meyer hervor. 

ha

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Grusellabyrinth und Horror-Fest: Halloween in Deutschland

Grusellabyrinth und Horror-Fest: Halloween in Deutschland

Wie werde ich Winzer/in?

Wie werde ich Winzer/in?

Zu Tisch! - Große Tafeln brauchen Raum zum Wirken

Zu Tisch! - Große Tafeln brauchen Raum zum Wirken

Herbstmarkt in der Syker Innenstadt

Herbstmarkt in der Syker Innenstadt

Meistgelesene Artikel

Flüchtling mischt bei der Achimer Feuerwehr mit - doch Abschiebung droht

Flüchtling mischt bei der Achimer Feuerwehr mit - doch Abschiebung droht

134. Elite-Auktion in der Niedersachsenhalle

134. Elite-Auktion in der Niedersachsenhalle

Meisterhaftes „Moord-Kumplott“ der Achimer Speeldäl

Meisterhaftes „Moord-Kumplott“ der Achimer Speeldäl

Drei Bezirke blockieren bei Wahl in Achim

Drei Bezirke blockieren bei Wahl in Achim

Kommentare