Wahrscheinlich Jungtier auf der „Durchreise“

Jäger sichten Wolf am Intscheder Wehr

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Die beiden Intscheder Jäger Rolf Strüßmann und Bodo Promies sichteten den Wolf nicht nur, sondern konnten diesen auch im Bereich des Wehres fotografieren.

Intschede - Rolf Strüßmann und Bodo Promies, beide Jagdpächter in Intschede, trauten am Montagmittag ihren Augen kaum. Sie sichteten nicht nur einen Wolf, sondern konnten ihn sogar mehrfach fotografieren.

Rolf Strüßmann war am Montagmittag von einem örtlichen Landwirt informiert worden, der in der „Alten Hude“, dem Bereich hinter dem Restaurant Browiede, einen Wolf gesehen haben wollte – und zwar aus nur fünf Metern Entfernung. Der Landwirt beschrieb den Laufweg des Raubtieres, der Richtung Wehr führte.

Noch ein wenig ungläubig machte sich Strüßmann mit seinem Kollegen Promies sofort auf den Weg. Und tatsächlich erblickten die beiden erfahrenen Waidgenossen auf einem Feldweg in der Nähe des Wehres den gesuchten Wolf. „Wir sind sehr sicher, dass es einer war. Wir sind bis auf 20 Meter rangekommen“, berichtet Rolf Strüßmann. Als die beiden Männer Isegrim anschrien, machte dieser sich über den Deich aus dem Staub in Richtung Reer und wurde nicht wieder gesehen.

Nachdem der kreisverdener Wolfsberater Frank Faß das frisch geschossene Foto in Augenschein genommen hatte, attestierte auch er: „Das ist ein Wolf.“

Die Experten gehen davon aus, dass es sich um ein Jungtier „auf der Durchreise“ handelt. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht demnach nicht.

sp

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