Neubau der Brücke

Vollsperrung des Brückenzugs am Intscheder Wehr: Keine Nutzung durch Radfahrer und Fußgänger möglich

Das Intscheder Wehr wird ab dem 31. August wegen Bau- und Sanierungsarbeiten der Brücke für jeglichen Verkehr voll gesperrt. Die Maßnahme soll rund zwei Jahre dauern.
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Das Intscheder Wehr wird ab dem 31. August wegen Bau- und Sanierungsarbeiten der Brücke für jeglichen Verkehr voll gesperrt. Die Maßnahme soll rund zwei Jahre dauern.

Intschede/Landkreis – Im vergangenen Jahr sind die vorbereitenden Maßnahmen für den Neubau der Brücke am Intscheder Wehr in Auftrag gegeben worden. Bald können diese beginnen.

  • Vorbereitenden Maßnahmen für den Neubau der Brücke am Intscheder Wehr sind fast abgeschlossen
  • Für Neubau in Intschede wird der Brückenzug für die Öffentlichkeit ab 31. August voll gesperrt sein
  • Voraussichtlich soll die Baumaßnahme zwei Jahre dauern

Neubau der Intscheder Wehr-Brücke: Sperrung soll zwei Jahre andauern - Nutzung durch Radfahrer nicht möglich

Wie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt mitteilt, sind aktuell die Arbeiten zum Bau der Kabelbrücken abgeschlossen und die letzten neuen Steuerungsleitungen für die Wehranlage Intschede werden in diesem Monat verlegt sein.

Zwischenzeitlich ist das europaweite Vergabeverfahren zum Neubau der Brücke am Wehr Intschede abgeschlossen worden. Das wirtschaftlichste Angebot der Firma Ludwig Freytag aus Oldenburg erhielt Mitte Mai den Zuschlag für den Neubau der Brücke mit einem Volumen von rund 15,4 Millionen Euro.

Derzeit ist die Firma intensiv mit der Einrichtung der Baustelle beschäftigt. Erste Anzeichen zum Beginn der Baumaßnahme werden ab August 2020 auch in der Örtlichkeit zu erkennen sein. Planmäßig wird dann ab dem 31. August der Brückenzug für die Öffentlichkeit gesperrt.

Eine Nutzung durch Radfahrer und Fußgänger ist dann für die nächsten zwei Jahre nicht mehr möglich. Bei einem planmäßigen Bauverlauf soll die neue Brücke im Juni 2022 fertiggestellt sein.

Während der Baus der Intscheder Wehr-Brücke kann Bootsschleppenanlage weiter genutzt werden

Zum Hauptauftrag an die Firma Ludwig Freytag kommen noch weitere Aufträge für die Durchführung von baubegleitenden Maßnahmen in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro. Somit investiert die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung rund 17 Millionen Euro für den Neubau der Brücke über die Weser.

Für die Dauer der Baumaßnahme kann grundsätzlich die Bootsschleppenanlage am Wehr weitergenutzt werden. Baustellenbedingte Sperrzeiten werden rechtzeitig über die örtliche Presse bekannt gegeben.

Weiterhin teilt das Wasser- und Schifffahrtsamt in Verden mit, dass aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie die angekündigte öffentliche Bürgerinformation über die Baumaßnahme nicht stattfinden kann. Sollte die Lage sich signifikant ändern, wird dies nachgeholt.

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