Hochbetrieb in Straßen und Zelten

Thänhuser Markt: Volksfest wie im Bilderbuch

Das Blöte-Festzelt platze beim Sound von „United four“ am Samstagabend aus allen Nähten.

Thedinghausen - Marktmeister Manfred Masanek und GDS-Vorsitzender Hans-Ludwig Durka zogen gestern eine überaus positive Bilanz des 42. Thänhuser Markt. „Ich glaube, bei diesem Angebot, kann sich niemand beschweren. Da war für jeden etwas dabei“, resümierte Durka.

Masanek fügte hinzu: „Was in diesem Jahr vielleicht vermisst wurde, haben wir auf der anderen Seite an neuen Ständen im Programm gehabt“.

Lediglich eine üble Schlägerei störte das positive Gesamtbild (siehe Seite Kreis und Region). Die Partyabende blieben ansonsten weitgehend ruhig, berichtete Masanek nach kurzer Rücksprache mit dem Sicherheitsdienst am frühen Sonntagmorgen. Kaum waren die letzten Gäste von der Partymeile und aus den Zelten verschwunden, da rückte schon eine Reinigungsfirma an, um die Hinterlassenschaften der Feiernacht zu beseitigen. „Der Besucher merkt nichts mehr vom Müll“, wenn am Vormittag die Stände wieder öffnen“, erzählte Masanek.

Anregungen für nächstes Jahr aufgenommen

Schon morgens pilgerten die ersten Gäste zu den verschiedenen Frühstücksangeboten oder zum Marktgottesdienst. Nach und nach öffnete ein Marktstand nach dem anderen. Um 10 Uhr musste alles fertig sein. Da waren die Schuhe des örtlichen Schuhgeschäftes schon fein säuberlich angeordnet. Alles mit Marktrabatt. Oder im Blumenladen gab es Sommer-Gartenaccessoires zum halben Preis. Das erste Fischbrötchen schmeckte schon, genau wie die Currywurst, die Erbsensuppe in der Rathausscheune oder das leckere Handbrot. Bei „Riede PC“ flimmerten die ersten Bildschirme. Inhaber Joachim Henke ist mit seinem PC-Service seit einigen Jahren auf dem Markt vertreten. Neueste Technik in Hülle und Fülle gab es zudem auf der großen Autoschau zu bewundern.

„Auch wir als Vereine sind froh, dass wir auf dem Thänhuser Markt präsent sein können“, freute sich Dirk Fischer von der Tennisgemeinschaft. Da konnten sich andere Vereine nur anschließen. Die Gemeinschaftspräsentation von Schulfördevereinen und verschiedenen Kindertagesstätten kam sehr gut an. Gut angekommen wurde auch wieder die in den Thänhuser Markt integrierte Biomeile. Fernsehköchin Barbara Stadler kochte mit Marktbesuchern Cima di rape (Stängelkohl). Eine Kostprobe wurde sofort serviert. Von dem an die Bio-Stände angeschlossenen Erlebnisbereich mit Schafen zum Anfassen profitierte auch der Kinderzirkus Lafaretti mit seiner Show im Zirkuszelt.

Ein farbenfrohes Bild, Besucher von Jung bis Alt, eine volle Bummelmeile und gute Stimmung. Das war der Thänhuser Markt 2018.

Ansonsten pickepacke voller Markttrubel: Zuckerwatte hier, ein Eis dort. Klönschnack bei Kaffee und leckeren frischen Berlinern. Eine Sitzecke hier und ein Stehtisch oder Getränkepavillon da. Man traf sich an vielen Stellen bei Kaltgetränken jeder Art, untermalt durch Musik von Spielmannszügen oder Sambarhythmen. Drehorgelmann Timo Prößler war ebenfalls mitten drin.

Dazu kam ein Abstecher zum Federvieh, zu den alten Bildern des Heimatvereins oder zur Ausstellung des Fotoclubs. Auch die junge und ganz junge Generation kam bei Autoscooter und verschiedenen Karussells von schnell bis gemütlich auf ihre Kosten. Und abends tobte in den Zelten bei lautstarker Livemusik das Leben.

Thänhuser Markt - die Fotos vom Volksfest

 © Heiner Albrecht
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„Eigentlich war für jeden Geschmack etwas dabei. „Anregungen und Verbesserungsvorschläge gab es auch. Damit werden wir uns bei der Marktanalyse beschäftigen“, resümierte Masanek, und ließ den Markt gestern Abend bei der gut besuchten After-Show-Party des 43. Thänhuser Marktes ausklingen. 

 ha

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