Vielseitiger Star begeistert in Lunser Kirche auch zusammen mit Achimer Chor

Kathy Kelly: Hit auf spanisch

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Auch modern-elektronische Sounds wurden geboten: Kathy Kelly mit ihrem Keyboarder in der weithin für außerordentlich gute Akustik bekannten Lunser Kirche

Lunsen - Von Andreas Schley. Sprachlich zeigte sich Kathy Kelly ebenfalls vielfältig. Der Kelly-Family-Hit „Angel“ zum Beispiel wurde von ihr in der gut gefüllten Lunser Kirche auf spanisch interpretiert.

Dort hatte das bekannte Mitglied der sehr bekannten Family den mittlerweile dritten Solo-Auftritt, der aber wieder als Gemeinschaftskonzert konzipiert war.

Dieses Mal beteiligte sich der Achimer Chor „Sunny Side up“. Er begeisterte durch eine präzise Umsetzung mit vollem Chorklang. Ob mit Songs von Martin Carbow oder mit eigenen Arrangements von Chorleiter Peter Henninger – das Publikum reagierte begeistert.

Danach betrat Kathy Kelly mit ihrem Keyboarder die Bühne. Mit „David’s Song“ begann ein bunter Reigen von irischem Folk, spanischen Flamenco-Klängen, schottischen Liedern und klassischen Arien, der mit Cohens „Halleluja“ abgeschlossen wurde.

Das Publikum ließ sich schnell erwärmen und klatschte bei vielen Titeln laut mit.

Kelly wechselte zwischen den Instrumenten Akkordeon, Gitarre und elektrisch verstärkte Geige.

Vereinzelte technische Aussetzer wurden locker überspielt, und so wirkten die im Duo mit ihrem Pianisten vorgetragenen Titel sehr lebendig. Dies veränderte sich, wenn zusätzlich Keyboard-Playbacks und vorprogrammierte Rhythm-Tracks zur Begleitung eingesetzt wurden.

Dann verschwand die Leichtigkeit, und aus einem homogenen Klang wurde ein Sologesang über Instrumentalbegleitung. Aber vielleicht waren die eher künstlich anmutenden Sounds ja so gewollt.

Als Kontrast dann der zweite Einsatz des Achimer Chores nach der Pause - jetzt war wieder Wärme und Lebendigkeit zu spüren. Die in einer Moderation angesprochene Freude am Singen führte zur gewünschten Freude beim Zuhören.

Im zweiten Teil des Abends faszinierte Kelly das Publikum erneut durch ihr abwechslungsreiches Programm und lockte Beifallsstürme hervor.

Viele Besucher stiegen summend oder singend in Lieder mit ein.

Den Abschluss bildeten die Spirituals „Glory Halleluja“, „Joshua fit the battle of Jericho“ oder „Amen“, die gemeinsam mit dem Chor vorgetragen wurden. Als Zugabe beendete ein improvisiertes „Knocking on Heaven’s door“ den Abend, der mit stehenden Ovationen und langem Beifall ausklang.

Mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Lunsen wurde die schwierige Parkplatzsituation im Umkreis der Kirche so gesteuert, dass die Besucher – einige fuhren schon anderthalb Stunden vor Beginn zum Konzert – alle entspannt zu der Veranstaltung gelangen konnten.

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