2. Thedinghauser Gartentage auf dem historischen Erbhof am Wochenende ein Anziehungspunkt für Besucher aus der Region

Vielfalt ohne Ende im zauberhaften Gelände

Blumenarrangements faszinierten die Damen vor der herrlichen Kulisse des Erbhofs. - Fotos: Albrecht

Thedinghausen - Mehr als 120 Aussteller lockten am Wochenende Garten- und Kunsthandwerkfreunde aus der Region auf das Gelände des historischen Erbhofs, wo die 2. Thedinghauser Gartentage veranstaltet wurden. Allerdings verzeichnete die 2. Auflage nicht so viele Besucher wie die Premiere: „Das Wetter war einfach zu heiß“, sagte Jan Siemsglüss von der Veranstaltungsfirma aus Bommelsen bei Soltau. Zufrieden war Siemsglüss trotzdem.

Eine Heckenrose als Stamm veredelt: Nicht nur diese beiden Damen waren vom Duft der Rose begeistert.

Zu den Ausstellern gehörte auch „Sechzehn Eichen Rosenschätze“ aus Beppen: Ihr Ziel, seltene und besondere Rosen zu sammeln, zu erhalten und nach und nach wieder in die Gärten rosenbegeisterter Menschen zu bringen, erläuterte Petra Haarmann in mehreren Vorträgen im Rahmenprogramm der Gartentage. Sie erklärte Interessierten vor allem, wo Edel-, Beet-, oder Buschrosen den besten Standort im Garten finden. Auch der fernsehbekannte Gartenbotschafter John Langley hatte einen Stand im romantischen Schlosspark. Fachvorträge? Nein, einfach Antworten gab er auf die vielen Fragen, die ihm die Besucher stellten. Pilzbefall beim Buchsbaum war dabei das beherrschende Thema.

Marion van der Sant war für die floristische Gestaltung des Events zuständig und rückte dabei die Vielfalt der Region in den Fokus: So verwendete sie zum Beispiel nur Materialien aus dem Baumpark zur Gestaltung ihrer sehenswerten Floristik. „Wir brauchen nix Künstliches, auch keine Veilchen aus Afrika. Die Vielfalt hier ist unbeschreiblich“, so van der Sant. Vorführungen der Floristikkunst bot die Blumenkünstlerin auf der Erbhofbühne und verteilte sie auf dem ganzen Gelände.

Vor allem die Vielfalt beeindruckte bei den 2. Thedinghauser Gartentagen.

Es war schon faszinierend, durch den Innenhof und den Schlossgarten des Erbhofs zu schlendern, die Stände im Baumpark und an der Lindenallee zu begucken und sich inspirieren zu lassen und zu kaufen. Dabei brauchte man seinen neuen großen Blumenkübel nicht zu schleppen: Ein Service brachte das Gekaufte zum „Depot“, wo es dann zum Schluss wieder abgeholt werden konnte. So konnten die Besucher den Gartentag buchstäblich unbeschwert genießen und hatten alle Hände frei, um bei nächster Gelegenheit wieder das Portemonnaie zu zücken. Sei es bei der Heckenrose, als Stamm veredelt mit einem ganz besonderen Duft, sei es bei dem bezaubernden Windspiel oder Kunstwerk aus Metall, für das sich doch immer noch ein Plätzchen im heimischen Garten findet...

Gartentagen in Thedinghausen

Vor allem die Vielfalt des Angebots macht die Gartentage in Thedinghausen aus, wie erfahrene Besucher anderer ähnlicher Veranstaltungen immer wieder betonten, die einfach begeistert waren auch von der zauberhaften Erbhof-Kulisse. 

ha

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