Polyhymnia Holtum-Marsch feiert Jubiläum mit Gästen

Viel Musik statt Reden zum 125.

Die Sängerinnen und Sänger in voller Aktion auf der Bühne des Klinkerschen Hofs.

Holtum-Marsch - Die Musik stand natürlich klar im Vordergrund bei der Jubiläumsfeier des gemischten Chores Polyhymnia Holtum-Marsch zu seinem 125-jährigen Bestehen.

Es bot sich ein imposantes Bild, als der Jubiläumschor singend durch die Besucherschar auf die große Klinker-Diele einmarschierte und die Bühne mit dem angestimmten Kanon „Ich lieb den Sommer“ betrat.

„Große Reden – Das gibt´s hier heute nicht“, begrüßte Chor-Vorsitzende Marlis Wedemeyer die Gäste auf der pickepacke vollen Diele. „Lasst euch von Musik und Gesang inspirieren“, rief Wedemeyer dem Publikum zu.

Die zum Chor gehörende Theatergruppe war für den Service zuständig, brachte den Besuchern Kaffee, Butterkuchen, Bienenstich, Apfelkuchen und Kaltgetränke.

Bürgermeister Rolf Thies übernahm die Moderation des Nachmittages und kündigte die Darbietungen an. „.Im Krug zum grünen Kranze', das laut Überlieferung erste öffentlich gesungene Lied des damaligen reinen Männerchores, hören wir heute noch einmal“, kündigte Thies an.

Dann ertönte ein Lied aus der „Zauberflöte“, welches zum 60jährigen Jubiläum gesungen worden war. Die Feier des 50jährigen Bestehens musste wegen des zweiten Weltkrieges ausfallen.

Dieses und noch vieles mehr aus der langen Geschichte des Chores ist in einer sehr schönen, kurzgehaltenen und gut bebilderten Chronik nachlesen.

Zum Jubiläum jetzt hatte sich der Chor musikalische Mitstreiter eingeladen. Vorträge der Kinderkulturinitiative Blender, des Gesangvereins Thedinghausen und noch einmal des gemischten Chors gab es bis zur Kaffeepause.

Vom „Grünen Kranz“ bis zum Beatles-Song

Die große Dielentür blieb geöffnet, und draußen waren noch genügend Sitz- und Stehmöglichkeiten vorhanden, um diesen Nachmittag wirklich in vollen Zügen zu genießen.

„Das Ehepaar Klinker hat uns die Bauernhofdiele zur Verfügung gestellt und fleißig bei den Vorbereitungen mitgeholfen“, dankte Marlis Wedemeyer den Klinkers und allen weiteren Helfern.

Nach der Stärkung wurde es auf der Bühne wieder musikalisch. Der Kirchenchor Blender-Lunsen, der Gesangverein „Germania“ Martfeld Air, die Gitarrengruppe „Saitenklang“, der Kirchenchor Stuhr und zum Abschluss noch mal „Polyhymnia“ waren zu hören.

Wie vielfältig dieser Chor singen kann, zeigte er zum Abschluss. „Yellow Submarine“ von den Beatles, der plattdeutsche Evergreen „Dat du mien Leevsten büst“, „Mein kleiner grüner Kaktus“ und dann „Rivers of Babylon“ von Boney M. ertönten.

Wie es bei bisher allen Polyhymnia-Jubiläen üblich war, sangen zum Abschluss die Chöre gemeinsam ein Lied. „Kein schöner Land“ war es in diesem Fall.

Der Spielmannszug Blender musizierte zum Ausklang des Konzerts, während sich die Varster Hobbykapelle und der Posaunenchor zur Begrüßung präsentiert und die Kaffeepause musikalisch untermalt hatten.

ha

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