Bürgerinitiative lädt Politiker ein

Verkehrsprobleme in Riede-Felde: Großer Ortstermin

Schüler aus Riede und Felde samt Eltern setzen sich mit für mehr Verkehrssicherheit auf und an „schnellen“ örtlichen Straßen ein.

Riede-Felde - Unter dem Motto „Wir haben die Wahl – und wir haben Verkehrsprobleme“ hat die Bürgerinitiative Schulwegsicherheit Riede-Felde die für diese Orte mit zuständigen Bundes- und Landespolitiker einschließlich Kandidaten sowie Landrat, Bürgermeister, Verkehrsplaner Professor Müller aus Bremen, Schulleiterin Gienapp, Ratsmitglieder und einen Vertreter des Automobil-Club Europa (ACE) zum Vorort-Termin eingeladen.

Am Donnerstag, 7. September, sind dazu um 12.30 Uhr an der Bushaltestelle beim Gasthaus Schierloh in Felde sowie um 13 Uhr im Clubzimmer des Rieder Gasthauses Scholvin-Ortmann alle Interessierten herzlich willkommen.

Radweglücke zwischen Felde und Okel ein Dorn im Auge der BI

Es geht laut Ankündigung der Initiative um verkehrspolitische Themen, von denen einige die Bürgerinnen und Bürger in Riede und Felde bereits seit acht bis zehn Jahren beschäftigen.

Gemeint sind „mangelnde Schulwegsicherheit an der Felder Dorfstraße (L 331)“, der „fehlende Radweg am Okeler Damm (L 333), die geforderte Tempobegrenzung auf der Landesstraße zwischen Riede und Felde – und das „lahme Internet“ vor allem in Felde.

Klare Verbesserungen seien noch immer nicht in Sicht, begründet die BI den nötigen großen Ortstermin vor den Wahlen.

Sie setzt sich nach wie vor dafür ein, zwecks erhöhter Verkehrssicherheit die Radweglücke auf der Strecke von Felde nach Okel bald zu schließen. Zu diesem Thema wurden schon fast 1000 Unterschriften gesammelt.

Autos rasen, Internet schleicht

Zweitens bemängelt die Initiative, dass einige Bereiche in Riede und Felde in Sachen Internetanbindung zu den „schlechtversorgtesten Gebieten im Landkreis“ mit teilweise weniger als 2 Mbit/s. gehören.

Um die „Raserei“ mit bis zu 100 Stundenkilometern zwischen Riede und Felde einzudämmen, wird drittens das Versetzen des Rieder Ortseingangsschildes an der Bremer Straße bis hin zum NP-Markt gefordert.

Viertens weist Initiativen-Sprecherin Ilse lange auf die Grenzlage der Orte Riede und Felde zwischen zwei Landkreisen, Regierungs- und Polizeibezirken hin.

„Wie wird sichergestellt, dass die Interessen der BürgerInnen in so einem Grenzgebiet gut berücksichtigt werden? Sprechen die Nachbarbehörden konstruktiv miteinander? Oder agiert jeder nur bis zu seinem (Teller-)-Rand“? fragt sie deshalb.

la

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