Nicht einstimmige Entscheidung

„Eingangstor von Thedinghausen“: Variante mit Rondell und Rumpelpflaster-Weg favorisiert

Viel Grünfläche und ein vom Baustellenverkehr stark beanspruchter Weg kennzeichnen das Umfeld des alten Amtsgerichts an der hier abknickenden Braunschweiger Straße. - Foto: Laue
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Viel Grünfläche und ein vom Baustellenverkehr stark beanspruchter Weg kennzeichnen das Umfeld des alten Amtsgerichts an der hier abknickenden Braunschweiger Straße.

Thedinghausen - Das „Eingangstor von Thedinghausen“ solle weiter aufgewertet werden, ist als Ziel in der Beschlussvorlage der Gemeindeverwaltung festgehalten. Es geht um das sehr ansprechende Gelände rund um das alte Amtsgerichtsgebäude an der Braunschweiger Straße.

Drei Garten- und Landschaftsbaubüros haben neue Gestaltungsentwürfe vorgestellt. Der Gemeinderat entschied sich jetzt auf seiner Sitzung im Gasthaus Niedersachsen mit klarer Mehrheit für das Konzept der Stuhrer Firma Leucht als Basis für die weiteren Planungsschritte.

Zunächst mal müsse der Weg von der Braunschweiger Straße her fertig neu ausgebaut sein, damit nicht weiter Kurse im TSV-Vereinsheim ausfallen, drängte Samtgemeindebürgermeister Harald Hesse.

Seine Aussage, wonach der Weg bis August vollendet werde, hielt Heiner Schröder (CDU) jedoch für „sehr ehrgeizig“. Der Weg wurde durch den Baustellenverkehr zum Kindergarten noch weiter beschädigt.

Gemäß favorisiertem Entwurf würde er weiter drei Meter breit bleiben und mit einer Art „Rumpelpflaster“ versehen, das aber auch mit dem Rollator gut zu befahren sei. So erläuterte es Ratsherr Arno Thalmann (CDU).

Ansonsten ist vorgesehen, die Verbindung durch Poller für den motorisierten Verkehr zu sperren. Nur Zuliefer- und Rettungsfahrzeuge dürften durch.

Dieter Mensen (Grüne Liste) lobte das im Leucht-Entwurf geplante größere Rondell an zentraler Stelle neben dem Amtsgericht besonders.

Dr. Daniel Strassner (UBL) favorisierte hingegen den Entwurf des Büros Philipp aus Langwedel, weil der weniger Eingriffe in die bestehende Landschaft“ enthalte. Der parteilose Ratsherr Heinz von Hollen plädierte dafür, den jetzigen Asphalt-Belag des Weges zu erhalten.

UBL, von Hollen und Wolfgang Kaib (FDP) stimmten gegen die Leucht-Variante.

la

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