Umfrage an Grundschule Riede / Verschiedene Varianten / Beratungen im Ausschuss

Viele Eltern sind für ganztags

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Der Bolzplatz an der Thedinghauser Gudewill-Schule ist frisch saniert. Nun wird über einen Schutz gegen „Vandalen“ nachgedacht.

Riede - Die Planungen für die Einrichtung einer Ganztags-Grundschule in Riede sollen weiter vorangetrieben werden. Das wurde im Rahmen der Schulausschuss-Sitzung der Samtgemeinde am Dienstagabend deutlich.

Die Ise Lichtenstein-Rother-Schule hatte zuvor eine Elternumfrage zu diesem Thema durchgeführt, deren Ergebnisse ebenfalls auf der Sitzung präsentiert wurden. Knapp 35 Prozent der Eltern sprachen sich gegen die Einführung einer derartigen Schulform aus – und somit waren rund 65 Prozent dafür. Allerdings gab es hier verschiedene Varianten – von einer verpflichtenden Ganztagsbeschulung bis hin zu einer freiwilligen Nachmittagsbeschulung (Betreuung). Auch Zwischenlösungen sind denkbar. Die Ausschuss-Sitzung wurde begleitet von einer Diskussion über die jeweilige Wertigkeit einzelner Varianten.

Angesicht der grundsätzlich positiven Grundhaltung in der Elternschaft wurde die Schule ohne zeitliche Vorgaben beauftragt, in einer Arbeitsgruppe, zusammen mit der Verwaltung und der Schulbehörde, die Planungen weiter voranzutreiben und Details zu erarbeiten.

Rektorin Hendrikje Gienapp machte jedoch deutlich, dass eine Umwandlung in eine (offene) Ganztagsschule nur unter finanzieller Beteiligung der Samtgemeinde möglich sei. Das gelte sowohl für die Personal-Mehrkosten (nur 75 Prozent werden hier vom Land übernommen) als auch für notwendige bauliche Maßnahmen wie beispielsweise eine Küche. Ein abschließendes einheitliches Meinungsbild gab es im Schulausschuss nicht. Letztlich wird der Samtgemeinderat in dieser Sache entscheiden müssen.

Kameraüberwachung

für neuen Bolzplatz?

Im Zuge einer Ortsbesichtigung nahm der Schulausschuss zudem den sanierten Bolzplatz (Gummiplatz) an der Gudewill-Schule in Augenschein. Das nahezu fertig gestellte Bauwerk, Reparaturkosten rund 50000 Euro inklusive Ballfangzaun), fand Anklang im Ausschuss. Nach Schulschluss soll der Bolzplatz künftig wieder ab 15.30 Uhr für Kinder und Jugendliche frei zugänglich sein. Thematisiert wurde in diesem Zusammenhang der Vandalismus, der auch an dieser Stelle schon negativ zu Tage trat. Es wird darüber nachgedacht, künftig die Eingangsbereiche mit einer Kamera-Überwachung zu versehen. Diese Kontroll-Funktion hat sich bereits in Bruchhausen-Vilsen bei einem ähnlichen Objekt bewährt.

Zudem erkannte der Ausschuss nach einer Ortsbesichtigung die Notwendigkeit, bessere Platz- und Arbeitsbedingungen im Gudewill-Lehrerzimmer zu schaffen.Hier ist es oftmals für die Lehrer schlichweg zu eng. Außerdem heizt sich der Raum mit seiner großen sonnenseitigen Fensterfront sehr schnell auf. Die Verwaltung soll in Zusammenarbeit mit der Schule nach Lösungen suchen.

sp

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