Eiserne Hochzeit bei Weidemanns

Ulla und Jonny 65 Jahre vereint

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Ursula und Johann Weidemanns blicken auf ein wunderbares gemeinsames Leben zurück.

Thedinghausen - Ja, lang‘ ist‘s her, seit Ursula (Ulla) und Johann (Jonny) Weidemanns den Bund fürs Leben schlossen, und schon vor vielen Jahren meinte Ulla: „Es ist überall schön, wenn Jonny dabei ist.“ „Und so ist es geblieben“, betont sie.

65 Jahre verheiratet: Heute ist der Tag der eisernen Hochzeit, und da werden sich ganz bestimmt viele Gratulanten im Hause an der Mühlenstraße die Klinke in die Hand geben.

Ursula, Jahrgang 1934, erblickte in Bremen das Licht der Welt. Nach dem Schulabschluss arbeitete sie in der Schokoladenfabrik Hachez, bevor sie als Hausfrau voll ausgelastet war.

Auch Johann ist waschechter Bremer. Er wurde 1931 geboren und absolvierte nach der Schule eine Kfz-Mechanikerlehre.

Einige Jahre war er als Kraftfahrer bei Beck‘s tätig. Danach wurde von 1954 bis zum Ruhestand 1987 die BLG Bremen sein Arbeitgeber.

Kennen lernten sich Ulla und Jonny, als in „Gröpeln“ der Sportverein TuRa-Gröpelingen sein Vereinsfest feierte. „Danach gingen wir zusammen“, lachen beide. Sie heirateten am 15. November 1952.

„Gröpeln“ blieb zunächst der Wohnsitz. Zwei Töchter und zwei Söhne sorgten für eine komplette Familie. Heute gehören noch sechs Enkel- und drei Urenkelkinder dazu.

Fast 30 Jahre Camping in Horstedt

Fast 30 Jahre lang campierten die Weidemanns in Horstedt an der Weser – für viele Bremer die „zweite Heimat“.

Thedinghausen war nicht weit, der Ort gefiel ihnen, sie fanden ein herrliches Grundstück am Eyterdeich und erfüllten sich den Wunsch vom schmucken Eigenheim. Schnell fanden sie viele Freunde und Bekannte hier. In der Schützengilde war Jonny viele Jahre aktiv und krönte seine Mitgliedschaft 1997 mit dem Schützenkönigstitel.

Kegeln im Gasthaus Niedersachsen war ein weiteres Hobby, und heute wird im Verein „Holt tosammen“ noch Karten gespielt. Ulla ist in der Gymnastikgruppe aktiv und gehört noch weiteren Vereinen an. Von 1994 bis 2000 standen sie als Kneipenwirte in der Schützenhalle hinter der Theke.

Die Zeiten mit Radfahren und Urlaubsreisen nach Südtirol oder ans Mittelmeer sind leider vorbei. Dafür ruft der bunte Garten, und beide versichern freudestrahlend: „Ein Terrassenaufenthalt ist auch ganz angenehm.“

jb

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