Böse Überraschung für den Bauausschuss / Zeitnahe Sanierung nötig

Landwehrbrücke marode

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Die Landwehrbrücke im Zuge der Landwehrstraße von Wulmstorf nach Kuhlenkamp muss dringend saniert werden.

Wulmstorf/Thedinhausen - Unangenehme Überraschung für den Bauausschuss der Gemeinde Thedinghausen. Im Rahmen von einigen Ortsbesichtigungen am Dienstagabend teilte nämlich Tiefbautechniker Sven Heinemann vom Bauamt im Thedinghauser Rathaus mit, dass die Landwehrbrücke im Verlauf der Landwehrstraße so marode ist, dass dringender Sanierungsbedarf besteht.

Aus Sicherheitsgründen hat die zuständige Straßenverkehrsbehörde der Gemeinde die rote Karte gezeigt. Dringender Handlungsbedarf ist angesagt. Vorerst hat man sich mit einer Temporeduzierung auf 30 beholfen.

Die Brücke wurde 1963 vom Mittelweserverband errichtet und dann Jahre später in die Obhut der Gemeinde übertragen. Die Kommune ist damit in der Pflicht. Dabei ist der eigentliche Brückenkörper aus Stahlbeton durchaus noch in Schuss. Das Problem sind die Anschluss-Schienen zwischen Straße und Brücke. Diese sind gebrochen, der darunter liegende Beton bröckelt stark. Zweiter Knackpunkt sind die Böschungen. Diese sind stark abgesackt und teilweise unterspült. Letztlich ist damit auch die Straße vom Absacken bedroht.

„Zum Glück“ für die Gemeinde Thedinghausen hat ein ähnliches Schicksal auch die Landwehrbrücke in Blender (Gahlstorf) erfasst – in Sichtweite der Wulmstorfer Brücke. Dort ist gerade eine Fachfirma mit den nötigen Bauarbeiten beschäftigt. Nach deren Abschluss, etwa in zwei Wochen, soll die Baukolonne direkt weiterziehen. Sven Heinemann hat die Gesamtbaukosten für Wulmstorf auf rund 40  000 Euro veranschlagt.

Dabei wird die alte Böschungsbefestigung zunächst abgetragen und dann wieder mit Beton und Wasserbausteinen stabilisiert. Zudem sollen spezielle Ablaufrinnen das Oberflächenwasser von der Brücke kontrolliert ableiten, das bei starken Regenfällen bisher stets Furchen in die Böschung riss.

Die Arbeiten dürften rund zwei Wochen dauern. Eine Aufschiebung der Maßnahme in die Sommerferien ist angesichts des Gefährungpotenzials – die Gemeinde haftet im Zweifelsfall – nicht möglich. Damit kommen während der Bauphase auch größere Behinderungen und Umleitungen auf den Verkehr zu, vor allem, weil diese Strecke auch von vielen Schulbussen genutzt wird. Der genaue Zeitpunkt der Sperrung wird noch bekannt gegeben.

sp

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