60 Künstlerinnen und Künstler präsentieren Werke bei 9. Thedinghauser Kunsttagen 

„Wegweiser“ mit immer wieder neuer Wirkung

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Ort der Begegnung und vieler Gespräche: die Kunsttage.

Thedinghausen - Die 9. Thedinghauser Kunsttage waren am Wochenende ein Anziehungspunkt für Künstler und unzählige Besucher. „Am Samstag weniger – es war einfach zu heiß –, dafür am Sonntag umso mehr“, freute sich Elle Lübke vom Vorstand des Thedinghauser Kunstvereins. 60 Künstlerinnen und Künstler präsentierten ihre Werke unter dem Oberbegriff „Wegweiser“ an sechs unterschiedlichen Orten im Ortskern.

Wobei der temporäre Kunstpfad, der noch bis Oktober zu sehen sein wird, wohl eindrucksvoll beim Betrachter in Erinnerung bleiben wird. Zumal je nach Licht- und Witterungsverhältnissen sich die Wirkung der Kunstobjekte veränderte. Und so lohnt es sich, den Kunstpfad, der im Baumpark am Schloss Erbhof beginnt, wiederholt zu besuchen. Im Rathauspark haben Thedinghauser Künstler eine Art Spinnennetz installiert und ein Bett als Ruhepol zwischen den Ausstellungsorten eingebaut. Der Kunstpfad führt entlang der renaturierten Eyter bis wieder in den Ortskern hinein.

Die Holzskulpturen im Baumpark übten große Faszination aus.

Zentrum der Kunsttage war die rustikale Rathausscheune mit dem massiven Eichengebälk und den teilweise unverputzten Backsteinwänden. Aber der Baumpark und Schloss Erbhof rücken immer weiter in den Fokus. Die Kuratorinnen Marianne Domröse, Susann Schröder-Blischke und Gabriela Schankin sorgten dafür, dass alle Kunstwerke an den verschiedenen Ausstellungsplätzen auch ins rechte Licht gerückt werden konnten.

Zentrum der Kunsttage: die Rathausscheune in Thedinghausen.

Die Kunsttage wurden durch eine Reihe von Sponsoren unterstützt. Die Sparkasse Thedinghausen sorgte durch ihre Spende dafür, dass mit der Gruppe „Stelzen Art“ aus Bremen an beiden Tagen an den Ausstellungsorten für weitere Farbtupfer gesorgt werden konnte. Der Frühschoppen wurde in das Restaurant am Erbhof verlegt wegen des Regens, was den Besucherzuspruch aber in keiner Weise beeinträchtigte.

„Stelzen Art“ aus Bremen setzte zusätzliche Farbtupfer bei den 9. Kunsttagen in Thedinghausen. 

Samtgemeindebürgermeister Harald Hesse hob bei seinem Besuch das ehrenamtliche Engagement des Kulturvereins hervor, der mit den Kunsttagen über die Gemeinde hinaus Interesse weckt.

Neben Rathausscheune, Erbhof, Baumpark und Kunstpfad waren noch die Maria-Magdalena-Kirche und das Haus auf der Wurth Räume, in denen Kunst gezeigt wurde. „Am meisten haben mich die großen Skulpturen und Inszenierungen im Baumpark fasziniert, wo die Kunstwerke wunderschön eingeflossen sind, als ob sie dazugehören“, war Hesse beeindruckt. „Und der Kunstpfad wird hoffentlich auf genauso großes Interesse stoßen wie der rote Mann auf dem Steg an der Eyter“, hoffte Hesse. Diese Installation wurde als Erinnerung an die vorherigem Kunsttage dort aufgestellt. J ha

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