Theaterclub Felde glänzt mit „Mien Fro, mien Hobby un ik“ / Noch Restkarten für einige Vorstellungen

Ein Volltreffer für die Lachmuskeln

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Ein begeistertes Publikum erlebte, wie Kommissar und Polizist die Ermittlungen um „Klara“ führen, von links: Andreas Brahms, Bertha Brede, Sophie und Helga Kopp, Harry Hirsch und Anton Kopp.

Felde - Hellauf begeistert und Beifallsstürme ohne Ende, so zeigten die vielen Besucher im Saal des Gasthauses Schierloh in Felde, wie gut ihnen der plattdeutsche Dreiakter „Mien Fro, mien Hobby un ik“ des Theaterclub-Ensembles Felde gefallen hatte.

Ein absoluter Volltreffer für die Lachmuskeln:

In der Komödie ging es um Anton Kopp (Ewald Winkelmann), der sich auf sein künftiges Rentnerleben vorbereiten will: „Dat wat un Drama“, prophezeit er, „un miene Fro Helga (Claudia Reiners) kummt in de Wesseljohre.“ Während Anton das Faulenzen, Schlemmen und Biertrinken vorzieht, will seine Helga sich noch verwirklichen, alles dreht sich um das Wort „wi“. „Wi willt avnehmen, wi mött das moken, wi willt Sport drieben un du möss un Hobby hebben“ und so weiter. Sie erzählt es ihrer Freundin Bertha Brede (Irmgard Winkelmann), die einwirft: „Ewald hat doch schon das Hobby, freitags in die Kneipe zu gehen.“

Tochter Sophie (Tina Voigts), allein im Zimmer, freut sich auf den schönsten Tag der Woche, den Sonnabend, dreht das Radio auf volle Lautstärke, als Bertha hereinplatzt, „diese olle Hottentottenmusik!“ Sie wartet auf Antworten im Internet-Partnerportal, sucht unter dem Pseudo „Wonneproppen“ einen Partner.

Es kommt, wie es kommen musste: Ausgerechnet Anton will sich mit seiner Trompete „Klara“ auf den Weg zu seinem „Wonneproppen“ ins Café machen – Turbulenzen inklusive.

Plötzlich im Hause Kopp: ein schwarz Verkleideter in der Stube. Anton ist entsetzt, eine Entführung, seine Welt ist aus den Fugen, als Tochter Sophie einen Erpresserbrief findet mit der Forderung, nur noch im Wald zu spielen.

Kommissar Andreas Brahms (Fidi Hillmann) und sein Assi Harry Hirsch (Simon Schwenk) kreuzen auf, glauben natürlich, eine Frau sei entführt worden. Anton meint aber seine Trompete.

Und urplötzlich taucht der schwarz gekleidete Mann, namens Harm Müller, (Friedhelm Schlüsselburg) wieder auf und genauso plötzlich liegt „Klara,“ die Trompete, wieder auf dem Sofa. Hatte Anton dieses „Verbrechen mit der Entführung“ nur inszeniert?

Da haben die künftigen Besucher der Theaterauftritte, die Regie führt Annedore Wiegmann, ja noch einiges zu erleben.

Eintrittskarten sind noch für folgende Termine vorhanden: Sonnabend, 13. Februar, 18.30 Uhr mit anschließendem Tanzvergnügen; Sonnabend, 20. Februar, 14.30 Uhr mit Kaffee und Kuchen.

Bestellungen sowie weitere Restkarten auf Nachfrage telefonisch unter 04294/1281 von 9 bis 13 Uhr bei Monika Reuß.

jb

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