Zahlreiche Zuschauer

Applaus für alle beim Überqueren der Ziellinie beim Schloss-Erbhof-Lauf

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Weit über 400 Läufer und Läuferinnen wurden auf der Strecke angefeuert – und abgeklatscht.

Thedinghausen - Der dritte Thänhuser Schloss-Erbhof-Lauf mit Fünf- und Zehn-Kilometer-Strecken durch Thedinghausen und einem 700-Meter-„Löwenlauf“ für Kinder im Baumpark war ein Volltreffer. Mit 300 vor-angemeldeten und – angesichts des super Laufwetters – zahlreichen kurzentschlossenen Teilnehmern lockte die Veranstaltung weit über 400 Läufer und Läuferinnen in den Ort. „Damit liegen wir etwas besser als im Vorjahr“, äußerte sich Michael Trense vom Veranstalter TSV Thedinghausen hoch zufrieden.

Er und seine Orgatruppe sowie viele Helferinnen und Helfer des TSV Thedinghausen leisteten am Sonntag wieder Großartiges. „Darauf bin ich natürlich ganz besonders stolz“, sagte Trense bei seiner Begrüßung, schloss die vielen Sponsoren mit ein und gab das Mikro weiter an Jan Kampe, der dann als eine Art Stadionsprecher bei der Zielankunft fungierte, informierte und anfeuerte.

„Wir haben im Vorfeld Flyer an die Anwohner an der Strecke verteilt, damit sie informiert sind und nicht gerade dann von ihrem Hof fahren, wenn die Läufer vorbeihuschen“, berichtete Trense und dankte für das Verständnis.

Diesmal gab die Vorsitzende des TSV Thedinghausen, Angela Humpich, den Startschuss für die beiden Hauptläufe. Die meisten der Beteiligten waren sogenannte Hobbyläufer oder gehörten keiner Vereinsgruppe an. Das war ebenso auffällig wie das Einzugsgebiet: Die Teilnehmer kamen quasi aus dem gesamten norddeutschen Raum. Michael Blohme aus Martfeld war vorige Woche noch beim Halbmarathon in Bremen am Start und jetzt schon zum dritten Mal in Thedinghausen dabei. „Bei dem tollen Wetter ein Rennen vor der Haustür, da mach' ich doch mit“, sagte er.

Lokalmatador Mario Ohmes.

Pünktlich wurden 196 Läuferinnen und Läufer unter Aufsicht von „Oberkampfrichter“ Wilfried Schmidt als Starter auf die Fünf-Kilometer-Strecke geschickt – fast exakt so viele wie im vorigen Jahr. Wilfried Schmidt stoppte anschließend elektronisch die Zeit, die somit in offizielle Bestenlisten aufgenommen werden kann, weil die Strecke vom DLV sorgfältig ausgemessen wurde. Nach gut 17 Minuten bog Fisha Werede als Erster nach dem Rundkurs durch den Thedinghauser Ort auf die Ziellinie ein. Von zahlreichen Zuschauern an der Strecke angefeuert, überquerte er nach 17:39 Minuten die Ziellinie. Das war sieben Sekunden langsamer als der Rekord vom letzten Jahr. Im Vorjahr hatte der junge Mann noch die lange Strecke in Thedinghausen gewonnen, diesmal nun der Triumph bei der Halbdistanz. Als Lokalmatador landete Mario Ohmes von den Thedinghauser Fußballern auf Platz sechs. Zweiter in diesem Lauf wurde Patrick Dekors, der auch unter die ersten Fünf im Zehn-Kilometer-Lauf kam.

420 Läufer beim 3. Thedinghauser Erbhoflauf

 © Heiner Albrecht
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Mehr als 30 Streckenposten entlang der Laufstrecke sicherten die Route für die Läufer ab. Ein gekennzeichneter Radfahrer fuhr rund 25 Meter vor der Läufergruppe und wies den Weg. So konnte sich niemand verlaufen. Applaus gab's für jeden Teilnehmer, der die Ziellinie überquerte. Dazu gehörte auch eine Lauftruppe von der Stiftung Waldheim und eine rund 20-köpfige Walkergruppe.

Pünktlich wurden die Starter auf die Fünf-Kilometer-Strecke geschickt. - Fotos:

Der Sieger des Zehn-Kilometer-Laufes kam mit Hailu Abiel von der LG Kreis Verden mit einer ausgezeichneten Zeit von 33:16 Minuten. Damit war er über eine Minute schneller als im Vorjahr, als er Zweiter auf dieser Strecke wurde. Platz zwei ging an Thomas Blohme mit 37:04 Minuten, und Dritter wurde Christian Siedlitzki mit 37:56 Minuten, der im vorigen Jahr noch das Treppchen verfehlt hatte. Glücklich nahmen alle Teilnehmer am Ende ihre Teilnehmermedaille in Empfang, eine individuell gefertigte Medaille von Jürgen Schröder und seiner Firma PS   Laser aus Thedinghausen.

Sieger waren am Ende alle. Beim Kinderlauf der zehnjährige Michel Schidlowski aus Morsum ebenso wie der gleichaltrige Fynn Jacobsen, auch von den Morsumer Turboflitzern.

Löwenlaufsieger: Michel Schidlowski, Friedel Clausen, Luca Huhnd.

Die Siegerehrungen fanden im Schlossgarten des Erbhofes statt. Und dort rundete auch das bunte Treiben die gelungene Laufveranstaltung ab. Dort waren Meldestelle und Umkleidezelte aufgestellt worden. Es wurde sich warm gemacht, auf den Lauf vorbereitet – und auf der Erbhofbühne war ein Riesen-Kuchenbüfett aufgebaut.

ha

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