Gelsenkirchener Firma ist Personaldienstleister abgesprungen / „Mitte / Ende der Woche“

Testen in Emtinghausen verzögert sich

Geschlossenes Testzentrum in Emtinghausen
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Frische Luft kann man hier schnappen, sich testen lassen aber noch nicht.

Emtinghausen – Nach dem Hinweis aus der Emtinghauser Kommunalpolitik und dem Abgleich mit gleichlautenden Informationen der Thedinghauser Verwaltung haben wir in unserer Ausgaben von Dienstag auf eine weitere Möglichkeit hingewiesen, sich in der Samtgemeinde auf das Corona-Virus testen zu lassen.

Am Montag sollte es in Emtinghausen-City bei der Bushaltestelle  / Schießstand /  Jugendzentrum El Castillo losgegangen sein, so die Botschaft in dieser Zeitung.

Doch weder am Montag noch am Dienstagvormittag war der Container, den die H.i. Glove Service GmbH aus Gelsenkirchen betreibt, besetzt, wie Bürgerinnen und Bürger feststellen mussten, die sich dort testen lassen wollten. In der vergangenen Woche sei das aber noch möglich gewesen, teilte ein Leser mit, also auch nicht erst ab Montag, wie vermeldet. Eine weitere Leserin hatte sich in der vergangenen Woche auch schon einen Termin für Montag geben lassen, der aber gecancelt worden sei.

Eine weitere Stippvisite am Dienstagnachmittag ergab das gleiche Bild: Kein Personal zum Testen, und entsprechend niemand, der sich einen Abstrich machen lassen konnte.

Auch Samtgemeindebürgermeisterin Anke Fahrenholz wusste bis zum späten Nachmittag nicht, woran es liegt, dass nicht oder nicht mehr getestet wird. Sie habe bislang noch nicht einmal einen Ansprechpartner in Gelsenkirchen genannt bekommen. Der Landkreis Verden sei auf die Samtgemeinde mit der Anfrage zugekommen und grundsätzlich freue man sich über jedes Angebot.

Zu später Stunde kam dann doch noch Licht ins Dunkel: „Uns ist der Personaldienstleister kurzfristig abgesprungen“, erklärte Eva Hermans, Assistentin der Geschäftsführung von „H.i. Glove Service“. Die Firma habe aber schon einen neuen Personaldienstleiter engagiert. Zurzeit würde dessen Personal geschult, sodass die Testungen „Mitte / Ende der Woche“ starten könnten, hofft Hermans. Könne man auf Vollzeit-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen zurückgreifen, würden zwei bis drei Leute zum Testen reichen, besser wären vier bis fünf.

Erstrebenswert wäre Eva Hermans zufolge die Ausweitung der Öffnungszeiten in die frühen Morgenstunden ab etwa 7 Uhr. Bisher soll täglich von 10 bis 18 Uhr getestet werden – wenn es denn losgeht.

Von Philipp Köster

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